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Verdacht auf Vergewaltigung Schweden beantragt Haftbefehl gegen Assange

  • Die schwedische Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl gegen Julian Assange wegen des Verdachts der Vergewaltigung beantragt.
  • Wenn das Bezirksgericht von Uppsala den Weg dafür freimacht, will sie einen europäischen Haftbefehl ausstellen, um die Auslieferung Assanges an Schweden zu erreichen.
  • Die Behörde hatte ihre Voruntersuchungen gegen Assange vor einer Woche wiederaufgenommen.
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Aus dem Archiv: Schweden ermittelt wieder gegen Assange
Aus Tagesschau vom 13.05.2019.
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Dem 47-Jährigen Wikileaks-Gründer wird vorgeworfen, 2010 eine Frau in Schweden vergewaltigt zu haben. Er hat das stets bestritten. Andere Vorwürfe sind inzwischen verjährt.

Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen 2017 eingestellt, weil es ihr nicht gelungen war, Assange ausführlich zu verhören. Die Schuldfrage blieb ungeklärt.

Aktuell ist Assange in Grossbritannien wegen Verstosses gegen Kautionsauflagen zu 50 Wochen Haft verurteilt worden. Die USA, die ihm Verschwörung mit Whistleblowerin Chelsea Manning vorwerfen, stellten einen Auslieferungsantrag.

Sollte dieser Antrag in Konkurrenz zu einem schwedischen Haftbefehl stehen, müssten die britischen Behörden entscheiden, welcher der beiden Punkte wichtiger ist.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Die Ablehnungen vom Kommentar von "Chäsli" können eventuell einen Hinweis darauf geben, ob die Bevölkerung das Aufdecken von Kriegsverbrechen primär (und die Powerpolitik in veröffentlichten Depeschen sekundär) als Dienst an der Allgemeinheit sieht oder nicht. Der Rest (mögliche Anklage, dann wieder nicht, dann wieder doch, Auslieferung, wahrscheinlich mehrstufige Anklage in den USA wie bei Manning) ist nur noch das System.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      So ist es. Es ist der Bote der geköpft wird. Die Verbrecher die dafür gesorgt haben, dass es überhaupt etwas zu "verraten" gab, sind die armen Geschädigten. Widerlich.
  • Kommentar von Andy Schmid  (andy)
    Man beachte genau, wo und weshalb sich Chelsea Manning zur Zeit unfreiwillig aufhält.
  • Kommentar von Edi Steinlin  (Chäsli)
    Assange gehört vor Gericht, zuerst vor die Staatsanwaltschaft in Schweden und dann je nach dem ob er verurteilt wird in die USA.
    1. Antwort von m. mitulla  (m.mitulla)
      @Chäsli. "Assange gehört vor Gericht, zuerst..." Meinen Sie das, obwohl ihm als Whistleblower kaum ein fairer Prozess gemacht wird? Etwa so, wie bei Chelsea Manning??? Das ist Schikane pur - Fairness ein Fremdwort, weil bereits Vorverurteilungen vorliegen.