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Legende: Video 25 Prozent auf 5700 chinesische Produktkategorien abspielen. Laufzeit 01:29 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.05.2019.
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Verhandlungen ergebnislos US-Sonderzölle auf chinesische Produkte bleiben

  • Die zweitägigen Handelsgespräche zwischen den USA und China sind in Washington ergebnislos zu Ende gegangen.
  • Vor Beginn der letzten Verhandlungsrunde hatten die USA die Einfuhrgebühr für Tausende chinesische Produkte von zehn auf 25 Prozent angehoben.
  • US-Präsident Trump signalisiert zwar weitere Gesprächsbereitschaft, einen Folgetermin für neue Verhandlungen gibt es jedoch nicht.
  • China kündigte «notwendige Gegenmassnahmen» gegen die neuen Sonderzölle an.

An der Gesprächsrunde in Washington waren US-Finanzminister Steven Mnuchin sowie der stellvertretende chinesische Ministerpräsident Liu He beteiligt. Die US-Regierung wirft der chinesischen Seite vor, bereits gemachte Zusagen neu verhandeln zu wollen.

Wohl keine schnelle Einigung

Obwohl beide Seiten im Gespräch bleiben wollen, deutet nichts auf eine baldige Lösung hin. Bis die Verhandlungen in unbestimmter Zukunft weitergeführt werden, hält US-Präsident Trump an den Sonderzöllen auf chinesische Waren aus 5700 Kategorien fest.

Diese könnten dereinst wieder «abgeschafft oder nicht abgeschafft werden», twitterte er. Das hänge ganz von der Entwicklung künftiger Gespräche ab. Die Beziehungen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping blieben stark.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Eduard Krebs ((Fakten über China))
    Bravo Donald Trump, dass du nicht unter dem Druck eingebrochen bist! An einer Swissmem-Tagung wurde ich über die neuen chinesischen Anti-Terror-Gesetze informiert. Neu dürfen die kommunistischen Parteibonzen jederzeit eine Firma aufsuchen und Kopien von allen Daten, die auf den Festplatten der Firma gespeichert sind, erstellen, um zu überprüfen ob "terroristische Aktivitäten" geplant sind. Tatsächlich geht es hier um dreiste Industriespionage. Das komplette Gegenteil der WTO & TRIPS Verträgen.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Diese 5700 chinesischen Produktkategorien, was genau ist damit gemeint? Eine Levis oder Wrangler, ein Macbook oder iPhone, ein Bauteil eines Chevrolet oder John Deere? Oder ein chinesischer Reiskocher?
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Wir können ja nur froh sein, dass China nicht wie die USA agiert. Man stelle sich vor, China drohte den Marktzugang zu verweigern für alle Firmen welche mit den aggressiven USA weiter Handel treiben. Dann hätten wir wirklich ein Problem.
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    1. Antwort von Eduard Krebs ((Fakten über China))
      Ihre Aussage ist falsch. Europa hat ein Handelsdefizit von über 200 Milliarden EUR pro Jahr mit China. Die USA hat ein Defizit von über 450 Milliarden USD. De Facto sind wir nicht auf die Chinesen angewiesen. Im Gegenteil, sie sind auf uns angewiesen. Millionen von Arbeitsplätzen wurden aus Europa und USA nach China verlagert. Darunter leiden Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland. Resultat: Gelbwesten Bewegung in Frankreich. Der Mittelstand in Europa und USA hat verloren.
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    2. Antwort von Peter Amthauer (Peter.A)
      Alles steht unter Renditevorbehalt. Die Globalisierung macht’s möglich.
      MfG
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