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Legende: Video Russischer Katastrophenschutz bekämpft Waldbrände in Sibirien abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.08.2019.
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Verheerende Brände in Sibirien Die Taiga brennt

  • In den vergangenen Tagen hätten sich die Waldbrände um mehrere hundert Quadratkilometer vergrössert. Das meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf die Forstbehörden.
  • Vor allem sehr abgelegene Gebiete seien bedroht, in denen die Einsatzkräfte aufgrund der Entfernungen nur schwer löschen können.

Seit Wochen toben in der Taiga, dem für das Weltklima wichtigen Waldgürtel in Sibirien, riesige Waldbrände. Besonders die Gebiete Irkutsk, Krasnojarsk und Jakutien sind davon betroffen. Eine Fläche von mehr als 30'000 Quadratkilometer. Zudem ziehen die gefährlichen Rauchschwaden Hunderte Kilometer weit durch Städte und Dörfer.

Feuerwehrmann steht im Wald neben den Flammen.
Legende: Seit Anfang Juli wüten die Brände in der Arktis. Die Feuerwehrleute machen die grossen Distanzen zu schaffen. Keystone

Tausende Einsatzkräfte und auch das Militär kämpfen gegen die Feuersbrunst. Mit Löschflugzeugen und Spezialgerät sind die Fachkräfte rund um die Uhr im Einsatz und konnten bereits kleinere Erfolge verzeichnen. Umweltschützer gehen davon aus, dass es noch Monate dauern könnte, bis sich die Situation normalisiere.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Iten  (Bauer der ältere)
    Waldbrände hat es in diesen Gebieten schon immer gegeben. Dasselbe ist in Kanada schon immer ein Thema gewesen. Das ist nicht erst seit der Klimadebatte ein Problem, sondern mit Waldbränden haben schon frühere Generationen leben müssen. Und für die Natur sind Waldbrände nicht nur schlecht. Es hilft den Wald zu verjüngen.
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  • Kommentar von Gregor Niederberger  (Niedi)
    Das ist alles unwichtig... Hauptsache man besitzt Raketen.
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    1. Antwort von M. Berger  (Mila)
      G.N.: Was haben denn Raketen mit den Waldbränden zu tun? Da ist nun wirklich kein Bezug zum Thema. Russland hat weniger Militärausgaben als z. B. Frankreich, Saudiarabien oder Indien und nur knapp 9,5 % der Rüstungsausgaben der USA.
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  • Kommentar von Martin Müller  (Sprak)
    Lasst sie brennen, solange sie keine Menschen oder ihre Einrichtungen gefährden.
    In den kaltgemässigten Klimazonen sind Waldbrände für den Nährstoffkreislauf sehr wichtig, da durch die Brände die Nährstoffe aus der angesammelten Biomasse beschleunigt wieder freigesetzt werden. Jährlich wird etwa 80000 km² Taigawald vernichtet. Waldbrände werden nicht mehr als Umweltkatastrophen betrachtet. Quelle: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geografie/artikel/waldbraende-der-borealen-nadelwaldzone
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    1. Antwort von H.S. Labhardt  (labhardt)
      Nein, das stimmt so nicht. Die verheerenden Waldbrände im Norden Kanadas sind auch nicht "natürlich", sondern der Grundwasserspiegel sinkt seit Jahren durch exzessiven Rohstoffabbau (u.a. Fracking), so dass die Wälder am Verdorren sind und sich entzünden.
      Dito Russland: Der riesige Baikalsee ist wegen Industrie, Rohstoffabbau am Austrocknen, Grund- und Zuflusswasser fehlt, eine ökologische Katastrophe. Da reicht halt das Zitat eines Schulbuches nicht, um das zu verstehen.
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    2. Antwort von M. Berger  (Mila)
      Herr Müller, danke für den aufschlussreichen link! Wie so oft meinen wir, zu wissen, was gut ist für die Anderen. Hier ein schönes Beispiel, wie aus Unkenntnis geurteilt wird. Die Menschen in den Wäldern Sibiriens, Skandinaviens und Nordamerikas kennen sich sicher besser aus als wir in unseren dicht besiedelten Ländern und wissen, was zu tun ist; deshalb konzentrieren sich die Betroffenen mit den Löscharbeiten auf die Städte und deren Umgebung.
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