Kirche und Missbrauch Verschweigen und Vertuschen – die Sünden der katholischen Kirche

Seit Jahren ist die katholische Kirche wegen sexuellem Missbrauch in der Kritik. Zieht sie Pädophile an?

Bei Missbrauch in katholischen Institutionen rannten die Schüler oft gegen eine Mauer des Schweigens. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei Missbrauch in katholischen Institutionen rannten die Schüler oft gegen eine Mauer des Schweigens. Colourbox

Lange wurde sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche verschwiegen. Auffallend häufig deckten sich Priester und Würdenträger. Statt die Fälle öffentlich zu machen, schwiegen die verantwortlichen Kleriker, versetzten die Suspekten in andere Gemeinden oder suspendierten diese von ihrem Amt – im besten Fall (siehe Tabelle). Häufig passierte aber gar nichts. Strafrechtliche Verfolgungen fanden oft nicht statt, die Opfer wurden alleine gelassen.

Seit den 1990er Jahren wird das Thema öffentlich diskutiert. Auf die Aufdeckung von Skandalen in den USA oder Irland folgten Enthüllungen weltweit. Die Opfer trauten sich, ihre Geschichte publik zu machen. Papst Franziskus hat sexuellen Missbrauch in der Kirche öffentlich verurteilt. Trotzdem tut sich die katholische Kirche offenbar schwer damit, das Problem mit den Fehlbaren in den Griff zu bekommen.

Liegt das Problem beim Zölibat?

Es gibt Wissenschaftler, die sagen, die Ursache sei in den Strukturen der katholischen Kirche zu suchen, etwa beim Zölibat. Forscher gehen davon aus, dass das Zölibat nicht daran schuld ist, dass bestimmte Priester sich an Kindern vergreifen. Denn: Pädophile Neigungen entwickeln sich bereits in der Pubertät.

Wohl aber könnte das Zölibat junge Männer mit pädophilen Neigungen anziehen. Klaus Michael Beier, Direktor des Instituts für Sexualwissenschaften und Sexualmedizin an der Charité Berlin vertritt beispielsweise diese These.

Wichtiger als das Zölibat ist für einige Forscher die Kultur des Schweigens, die in der katholischen Kirche vorherrsche. So sind etwa für den Theologen und Psychoanalytiker Eugen Drewermann vor allem institutionelle Zwänge in der römisch-katholischen Kirche verantwortlich: «Sie schützt sich selbst als Apparat vor den Menschen und gegen den Menschen.» Während die Kirche als Institution laut dieser Theorie von Gott gesetzt und in ihren Entscheidungen unfehlbar sei, sei der Mensch schwach. Damit werde es unmöglich über Fehler in der Struktur der katholischen Kirche nachzudenken.

«  Sie schützt sich selbst als Apparat vor den Menschen und gegen den Menschen. »

Eugen Drewermann
Psychoanalytiker und Theologe

Die katholische Kirche als Biotiop für Pädophile? Dem widerspricht ein stückweit Kriminologe Arthur Kreuzer. Er macht die immer gleichen Mechanismen aus, die Menschen dazu verleiten, Kinder zu missbrauchen. Kreuzer benennt unter anderem Macht- und Autoritätsstrukturen, Korpsgeist, Abschirmung gegen Kontrolle von aussen, zu familiäre Verhältnisse zwischen Lehrern und Schülern. Diese Mechanismen fänden sich in vielen Institutionen, nicht nur in katholischen.

Sicher ist, die Liste der Verdächtigungen punkto Pädophilie in der katholischen Kirche ist lang. SRF News hat eine nicht abschliessende Liste zusammengetragen. Darin werden werden nur bedeutende Würdenträger oder Institutionen mit vielen Fällen erwähnt. Nicht enthalten sind die unzähligen Fälle, begangen von einzelnen Priestern an einzelnen Orten.

Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche

1935, Deutschland: Ordensleuten der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Waldbreitbach wurden wegen Unzucht zwischen Männern und Unzucht mit Abhängigen angeklagt. Insgesamt kam es zu über 250 Strafprozessen. Rund 40 Fälle endeten mit einer Einstellung des Verfahrens oder mit Freisprüchen. Geständige Angeklagte, darunter etwa 170 Ordensangehörige und 64 Geistliche, wurden zumeist mit Freiheitsstrafen zwischen einem und zwei Jahren bestraft.
1949, Schweiz: Betroffene aus dem Luzerner Erziehungsheim Rathausen berichteten von Schlägen und sexuellen Missbräuchen zwischen 1930 und 1970. Ein weltlicher Angestellter wurde 1949 verurteilt. Gegen Priester und Ordensfrauen wurde nichts unternommen.
Seit 1960, Mexiko: Seit den 1960er Jahren gibt es schwere Missbrauchsvorwürfe gegen den Gründer der Kongregation der Legionäre Christi. Die Vorwürfe wurden inzwischen vom Heiligen Stuhl bestätigt. Der Gründer soll mit mehreren Frauen Kinder gezeugt und sie teilweise auch missbraucht haben. Insgesamt soll er mindestens 20 (wahrscheinlich um die 100) minderjährige Jungen in den ordenseigenen Knabenseminaren missbraucht haben. Der Mann wurde als Geistlicher lange Jahre von Papst Johannes Paul II. unterstützt. Dies ermöglichte ihm auch, den Orden der Legionäre Christi selbst für seine Taten zu instrumentalisieren. Apostolische Schulen der Legionäre Christi sind auch ausserhalb Mexikos betroffen – etwa in Chile, Italien, Spanien und den USA.
1993, USA: Eine Untersuchung aus dem Jahre 1993 bezüglich der St.-Anthony-Schule in Kalifornien ergab, dass zwischen 1964 und 1987 elf Täter mindestens 34 Opfer im Alter zwischen 7 und 14 Jahren missbraucht hatten.
1994, Argentinien: Gegen den damaligen Erzbischof des argentinischen Erzbistums Santa Fe de la Vera Cruz leitete die Kirche eine Untersuchung ein, nachdem ihn 47 junge Seminaristen des sexuellen Missbrauchs bezichtigt hatten. Im Februar 1995 reiste der Bischof nach Rom und erreichte bei Papst Johannes Paul II. eine Aufhebung der Untersuchung und eine Bestätigung im Amt. Als die Publizistin Olga Wornat in einem Buch den Fall publik machte und einer der ehemaligen Seminaristen ihn anzeigte, gab der Erzbischof im Oktober 2002 sein Amt auf. Ende 2009 wurde er zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.
1995, Österreich: Der Erzbischof von Wien trat im April 1995 zurück, nachdem Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen gegen ihn erhoben wurden. Die Vorwürfe wurden im Februar 1998 kirchlich als zutreffend bestätigt.
1996, Kanada: Der damalige Bischof von Prince George in British Columbia trat 1991 zurück. Er wurde im November 1996 wegen sexuell motivierter Straftaten in seiner Zeit
als Priester zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
1990er Jahre, Kanada: In Kanada wird die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche an den sogenannten Residential Schools thematisiert. In diesen Internaten
wurden die Kinder der Inuit und der Indianer bis in die 1980er Jahre zwangsweise zwecks Unterricht eingewiesen. Derzeit sind etwa 3000 Einrichtungen bekannt, die etwa 150‘000 Menschen von 1874 bis 1960 besucht hatten. Die Schulen waren staatlich, wurden jedoch überwiegend von der römisch-katholischen Kirche und anderen Kirchen betrieben. Etwa 90'000 Menschen besuchten Internate unter katholischer Schirmherrschaft. Die Leitung der Schulen wurde den Kirchen 1969 entzogen. Die Sterblichkeitsrate in den Internaten war extrem hoch, bis zu 69 Prozent, da gesunde Kinder zusammen mit Tuberkulosekranken unterrichtet wurden. Ausserdem kam es in zehntausenden Fällen zu sexuellen Übergriffen und in einigen Schulen wurden medizinische Versuche durchgeführt.

2001, USA: Ein Priester, der zwischen 1950 und 1974 in einer Einrichtung für gehörlose Kinder in Wisconsin tätig war, hatte 2001 zugegeben, mindestens 200 Jungen in einer Schule für Hörbehinderte missbraucht zu haben. Papst Ratzinger muss sich später dem Vorwurf stellen, er habe darauf verzichtet, ein Verfahren gegen den US-Priester zu Ende geführt zu haben.
2002, USA: Journalisten deckten Anfang 2002 auf, dass sich allein in der Erzdiözese Boston 90 Priester an zirka 1000 Kindern und Jugendlichen schuldig gemacht haben. Es wurde nachgewiesen, dass die Kirchenführung Hinweisen nicht juristisch nachgegangen war, sondern jeweils die Priester nur in andere Gemeinden versetzt hatte. Der Erzbischof von Boston, Bernard Francis Law, trat Ende 2002 zurück. Er hatte u. a. den Priester John Geoghan mehrfach versetzt. Geoghan soll in sechs Gemeinden mehr als 130 Kinder sexuell missbraucht haben. Er wurde 2002 zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. In der Haft wurde er 2003 durch einen Mithäftling erdrosselt. 2015 wurde mit dem Film Spotlight eine Darstellung der Recherchearbeiten der Journalisten veröffentlicht.
2002, Chile: Der emeritierte Bischof von La Serena in Chile trat 2002 von allen pastoralen Tätigkeiten zurück. Die chilenische Presse warf ihm den Missbrauch von Kindern und jungen Seminaristen vor, der sich über mehr als zehn Jahre erstreckte. Er wurde vom Erbzischof in ein Kloster in Deutschland versetzt.
2005, Irland: Der Ferns Report bewirkt den Rücktritt von mehreren Bischöfen in der römisch-katholischen Kirche. Der Report berichtet von über 100 Fällen von Kindesmissbrauch in den Jahren 1962 bis 2002 durch 21 Priester im Bistum Ferns.
2006; Neuseeland: Besonderes Aufsehen erregten die Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch an der von den Barmherzigen Brüdern vom hl. Johannes von Gott geführten Maryland's School in Christchurch. 2006 zahlte der australische Zweig der Ordensgemeinschaft 5,1 Millionen Dollar an die Opfer. Über 80 frühere Schüler erhoben Vorwürfe, die vor allem in den 70er Jahren stattgefunden hatten. Die Taten wurden vor allem durch drei Ordensbrüder ausgeübt. Einer wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, einer zu zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Beim dritten wurde das Verfahren wegen seines schlechten Gesundheitszustandes ausgesetzt.
2009, Irland: Der Ryan-Bericht für die Erzdiözese Dublin belegt den systematischen Missbrauch in katholischen Schulen und Heimen zwischen 1914 und 2000. In den Fokus gerieten unter anderem die Christian Brothers und die Sisters of Mercy. Im Zuge der Anhörungen trugen von den ca. 25'000 Menschen, die eine der in Rede stehenden Einrichtungen besucht hatten, etwa 1'500 Anschuldigungen bei der Kommission vor. Darunter waren 474 Vorwürfe wegen physischer Misshandlung und 253 wegen sexuellen Missbrauchs.
2009, Kenia: Der Bischof von Ngong in Kenia trat zurück, nachdem ihm sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen worden war. Die Polizei wurde nicht eingeschaltet. Die tatsächlichen Gründe wurden erst anderthalb Jahre nach dem Rücktritt bekannt.
2009, Kanada: Der Bischof des Bistums Antigonish trat von seinem Amt zurück und stellte sich den Behörden – wegen Besitzes von Kinderpornografie. Bereits in den 1980er Jahren hatte es Vorwürfe gegeben, er habe Jungen solches Material gezeigt. 2012 wurde er zu 15 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
2010, Österreich: Die Diözese Graz-Seckau und der Vatikan sollen Missbrauchsfälle vertuscht haben, die in den achtziger Jahren von einem Pfarrer begangen worden sein sollen. Nach Vorwürfen Ende der 1990er Jahre und einer einjährigen Beurlaubung wurde der Pfarrer versetzt. Drei Jahre nach den ersten Ermittlungen wurde der Pfarrer erneut verdächtigt, mindestens 13 Jungen wiederholt und schwer sexuell missbraucht zu haben. Das Verfahren wurde abermals wegen Verjährung eingestellt. Nach weiteren Interventionen von Opfern wurde der Pfarrer vom Dienst freigestellt, das erste Kirchengerichtsverfahren wegen Missbrauchs in Österreich wurde eingeleitet. Der Pfarrer wurde schuldig gesprochen. Die Glaubenskongregation hob 2006 das Urteil wegen Verjährung der Tatbestände wieder auf.
2010, Österreich: 2010 machte das Stift Kremsmünster Schlagzeilen mit Berichten über Missbrauchsfälle im Stiftsgymnasium Kremsmünster. Rund 45 Opfer meldeten sich. Gegen drei Patres gab es Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs, weitere acht Patres, Lehrer und Erzieher wurden der körperlichen und seelischen Misshandlung bezichtigt. Zehn von elf Verfahren wurden von der Staatsanwaltschaft wieder eingestellt, weil sie als strafrechtlich nicht relevant galten oder verjährt waren. Der frühere Konviktsdirektor wurde jedoch 2012
in den Laienstand zurückversetzt und 2013 wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Die Taten hatte der Pater von 1973 bis 1993 an 24 Zöglingen begangen.
2010, Deutschland: Der Rektor des Canisius-Kollegs der Jesuiten in Berlin informiert etwa 600 ehemalige Schüler in einem Brief über mögliche Missbrauchsfälle in den Siebziger- und Achtzigerjahren. Mertes entschuldigt sich dafür, dass Lehrer des Kollegiums weggeschaut hätten.
2010, Deutschland: Der Leiter der Schule im oberbayerischen Benediktinerkloster Ettal räumt Missbrauchsfälle ein. Auch unter Mitgliedern des Knabenchors Regensburger Domspatzen soll es Opfer gegeben haben.

2010, Italien: 67 ehemalige Schüler des Antonio Provolo Instituts für Taubstumme in Verona unterzeichneten eine Erklärung, wonach sie in den 1950er bis 1980er Jahren sexuellen Missbrauch, pädophile Übergriffe und körperliche Misshandlungen von Priestern und Brüdern erdulden mussten.

2010, Nigeria: Der damalige Erzbischof von Benin City in Nigeria wird beschuldigt, sexuelle Beziehungen mit minderjährigen Mädchen unterhalten zu haben. Im Mai 2010 hat Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch angenommen.
2010, Norwegen: 2010 wurde bekannt, dass der frühere Bischof der norwegischen Prälatur Trondheim zu Beginn der 1990er Jahre einen Messdiener sexuell missbraucht hatte. Aus diesem Grund trat er 2009 zurück. In der Öffentlichkeit wurden jedoch zuerst ein anderer Grund für den Rücktritt angegeben.
2010, Deutschland: An der Klosterschule Ettal verübten mindestens 15 Mönche jahrzehntelang sexuellen Missbrauch an mehr als 100 Klosterschülern. Ein ehemaliger Abt soll Schutzbefohlene geschlagen und seelisch gequält haben. Das Kloster entschädigte später 70 Opfer mit insgesamt 700'000 Euro.

2010, Belgien: 2010 bot der frühere Bischof von Brügge an zurückzutreten. Gleichzeitig gab er zu, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs zutreffen. Es ist das erste Rücktrittsgesuch eines Bischofs, das offiziell mit selbst begangenem Kindesmissbrauch begründet wurde. 2011 gestand der Bischof eine weitere Tatserie und räumte ein, einen weiteren Neffen sexuell missbraucht zu haben.
2010, Deutschland: Ein damalige Bischof aus Osnabrück legte ein Schuldbekenntnis für die Kirche ab. Die Zahl der Kirchenaustritte stieg nach dem Missbrauchsskandal immens.
2011, Österreich: Schwere Vorwürfe erhob eine 47-jährige Frau 2011 gegen den damaligen Salzburger Domprediger und ehemaligen katholischen Hochschulprofessor. Die Frau warf ihm vor, sie zwischen dem 16. und 22. Lebensjahr von 1980 bis 1986 hunderte Male vergewaltigt zu haben. Der Mann legte schliesslich alle seine Ämter nieder. Die Erzdiözese Salzburg leitete ein kirchenrechtliches Verfahren ein. Der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe. Das kirchenrechtliche Verfahren wurde im Februar 2012 eingestellt. Es hatte keine Beweise für die Missbrauchsvorwürfe erbracht.
2011, Grossbritannien: 2011 wurde publik, dass sich einzelne Mönche im Klosters Ealing Abbey von 1940 bis 2007 an Schülern vergriffen hätten. Der Bericht stützte sich auf Aussagen von über 100 Personen.
2012, Grossbritannien: Der ehemalige Erzbischof und Grossbritanniens ranghöchster Katholik, bot im November 2012 dem Papst seinen Amtsverzicht als Diözesebischof an. Vier Männer warfen ihm vor, er habe sich Anfang der 1980er Jahre gegenüber ihnen unangemessen verhalten.
2013, Domenikanische Republik: 2013 enthob Papst Franziskus den Apostolischen Nuntius in der Dominikanischen Republik seines Amtes. Der Nuntius war in den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern geraten. 2014 wurde er festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Kurz darauf wurde bekannt, dass er über 100‘000 kinderpornografische Dateien auf seinem Computer gesammelt hatte. Der Prozess wurde wegen einer Erkrankung des Verdächtigen für unbestimmte Zeit vertagt. Er starb, bevor das Verfahren zu Ende geführt werden konnte.
2013, Peru: Im September 2013 wurde der Weihbischof im peruanischen Erzbistum Ayacucho o Huamanga, von Papst Franziskus wegen «sexueller Vergehen» in den Laienstand versetzt. Melgarejo räumte «unbedachte Handlungen» ein, bestritt aber, pädophil zu sein.

2013, Portugal: Im Dezember 2013 wurde der vormalige Vize-Rektor des Priesterseminars von Fundão wegen sexueller Nötigung von sechs Jugendlichen zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.
2016, Deutschland: Priester und Lehrer des Regensburger Bistums sollen über Jahrzehnte Hunderte Kinder geschlagen, schikaniert und sich sexuell an ihnen vergangen haben. Auch bei dem berühmten Knabenchor Regensburger Domspatzen soll es zu solchen Fällen gekommen sein. (Quelle: Wikipedia)

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Missbrauchsvorwürfe im Vatikan

    Aus Tagesschau vom 29.6.2017

    Der australische Kardinal George Pell amtet als Finanzminister des Vatikans und ist die Nummer drei im Kirchenstaat. Gegen ihn ist in Australien ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des Kindsmissbrauchs eingeleitet worden. Aus Rom live dazu SRF-Korrespondent Philipp Zahn.