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Viele Menschen auf der Flucht Tausende Buschfeuer wüten in Kalifornien

  • Der US-Bundesstaat Kalifornien kämpft erneut mit verheerenden Buschbränden.
  • Zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, wie lokale Behörden mitteilen. Ein Mensch starb offenbar.
  • Von starken Winden angefacht, sind die Feuer kaum einzudämmen. Ein Brand nähert sich Los Angeles.

Bereits stehen mehrere Häuser in Bel Air, einem Stadtteil von Los Angeles, in Flammen, wie Fernsehbilder zeigen. Mindestens vier Häuser seien bereits zerstört, sagte der Bürgermeister von Los Angeles. Die Autobahn 405, eine der am meisten befahren Strassen der USA, wurde gesperrt. Auf Videos in sozialen Netzwerken ist eine gewaltige Feuerwand zu sehen, die sich neben der von dichtem Morgenverkehr befahrenen Autobahn herwalzt.

Unabhängig von diesem Brand ist der Bezirk Ventura County nordwestlich von Los Angeles besonders von den Waldbränden betroffen. Zehntausende Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben, nach Angaben der Behörden brannte eine Fläche von mehr als 200 Quadratkilometern ab. Am Mittwoch frass sich das Feuer bis zur Pazifikküste durch.

Tausende Häuser sind in Gefahr

Heftige Winde hatten die Flammen über Nacht angefacht und rasch verbreitet. Die gefürchteten Santa-Ana-Winde, trockene und heisse Winde, kommen mit hoher Geschwindigkeit aus dem Inland Richtung Küste.

In den Bezirken Los Angeles und San Bernardino sind nach Angaben der «Los Angeles Times» tausende Häuser bedroht. Vielerorts wurden Evakuierungen angeordnet.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, er denke intensiv an die von den Feuern betroffenen Menschen, und er bete für sie. In den betroffenen Regionen gilt der Notstand. Tausende Feuerwehrleute sind im Einsatz.

2017 war für Kalifornien und andere westliche Staaten der USA wegen anhaltender Trockenheit ein besonders schlimmes Waldbrandjahr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
    "...US-Präsident Donald Trump schrieb auf Twitter, er denke intensiv an die von den Feuern betroffenen Menschen, und er bete für sie..." - Das kann er ohne weiteres bequem von seinem Bürosessel oder vom Golf-Club aus tun...
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    es wäre an der zeit, die tweets des mister trumps nicht mehr zu bringen. dieses medium in den händen eines dermassen ungewillten seine verantwortung als präsidenten der usa wahrzunehmen, ist der reinste hohn. die menschen in solchen notsituationen haben wichtigeres zu tun als dieses pseudogetrumpe zu lesen. dieser mr.t. ist ist einfach nur peinlich und in seiner narzistischen befangenheit so schädigend...
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    1. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Kunz: So tönt eben eine natürliche Reaktion eines Menschen zu einer Katastrophe. Sie scheinen immer noch an den aufgeblasenen, unechten und gut vorbereiteten Reden von Politikern zu hängen. Ich finde es gut, dass sich Präsident Trump mit seinen einfachen aber ehrlichen und umgehenden Worten an die Bevölkerung wendet. Was haben Sie davon, wenn er nun seine Worte zuerst von seinen Mitarbeitern in eine "allen gefallende, künstliche" Rede übersetzen lässt, die dann TV-reif an die ganze Welt geht?
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  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    T***p betet und kämpft gegen den Natur- und Klimaschutz. Da werden die CalifornierInnen ihm aber sehr dankbar sein.
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