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Bis 2050 wollen USA und Kanada die Klimaneutralität
Aus News-Clip vom 24.02.2021.
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Virtuelles Gipfeltreffen USA und Kanada wollen Klimaneutralität bis 2050

An ihrem virtuellen Gipfeltreffen einigten sich Joe Biden und Justin Trudeau auf die Klimaneutralität bis 2050.

  • Die USA und Kanada wollen darauf hinarbeiten, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden.
  • Dies erklärte US-Präsident Joe Biden nach seinem ersten virtuellen Gipfeltreffen mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau.
  • Der US-Sonderbeauftragte für das Klima, John Kerry, und Kanadas Umweltminister Johnathan Wilkinson würden Gespräche darüber führen, wie das Netto-Null-Emissionsziel zu erreichen sei.

«Wir starten ein hochrangiges Klimaziel-Ministertreffen, um unsere Politik und unsere Ziele aufeinander abzustimmen, um Netto-Null-Emissionen bis 2050 umsetzen zu können», sagte Biden in einer Rede nach dem bilateralen Treffen mit Trudeau.

USA lädt zum Klimagipfel

Die Partnerschaft kommt zustande, nachdem Biden eine wichtige Genehmigung für den Bau der Keystone XL-Pipeline widerrufen hat, die pro Tag 830'000 Barrel kohlenstoffintensiven Schweröls aus dem kanadischen
Alberta nach Nebraska transportiert hätte.

Dies war eine von mehreren Verordnungen zur Eindämmung des Klimawandels, die Biden an seinem ersten Tag im Amt in Kraft gesetzt hatte.

Ein US-Klimabeamter sagte, die nordamerikanischen Nachbarn würden
«bei der Angleichung der Politik zusammenarbeiten» und neue für 2030 angestrebte Emissionsreduktionsziele bis zum 22. April bekannt geben. An dem Tag, an dem die Vereinigten Staaten Gastgeber eines Klimagipfels sein werden.

Wasser, Wind und Sonne statt Schweröl

Der kanadische Premier Trudeau hatte Anfang Monat gesagt, dass die Vereinigten Staaten daran interessiert seien, die Wasserkraft-Importe aus Kanada zu erhöhen.

In einem separaten Interview erklärte der kanadische Umweltminister Johnathan Wilkinson, dass die Kombination von Kanadas sauberer Energie mit US-Wind, Solarenergie und Geothermie eine Priorität für frühe Gespräche zwischen den beiden Ländern hätten.

Biden bekräftigte überdies das traditionell gute Verhältnis zum nördlichen Nachbarn. Man werde zusammenarbeiten, um gegen den Klimawandel sowie gegen den wachsenden Einfluss Chinas in der Welt vorzugehen.

SRF 4 News, 24.2.2021, 3:00 Uhr;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Das sind schon wirklich positivere Töne als noch seitens von Trump. Der Schaden mental und materiell, den Trump&Co angestellt haben, ist enorm - bis zur Steigbügelhilfe für Rechtspopulisten in Europa.
    1. Antwort von Thomas Schuetz  (Sürmel)
      Haben Sie nicht noch Corona vergessen, Herr von Känel ?? Trump soll auch daran beteiligt gewesen sein, habe ich gelesen.
  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Die Chinesen frwuen sich über die Naivität des Westens
  • Kommentar von Peter Müller  (PeRoMu)
    Allen, die sich jetzt über die Absichtsbekundungen für 2050 nerven, sei Folgendes gesagt: 1. Menschen handeln i.d.R. reaktiv und nicht proaktiv. 2. Fundamentale (Verhaltens-)Änderungen setzen fundamentale (existenzielle) Krisen voraus - mit persönlicher Betroffenheit. 3. Der Klimawandel schreitet weit schneller voran als die Politik wahrhaben will. Klimaziele für 2050 werden schon bald Makulatur sein und ein viel rascheres Handeln wird deshalb überlebensnotwendig werden.
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Müller: Leider nervt sich vor allem der grössere Teil der rechtskonservativen Politiker -mit Ausreden über Ausreden. Aber leider geht der Begriff "conservare" =bewahren nicht in tief Menschliches und Oekologisches,sondern fast nur ins Pekuniäre, ins Geld. Geld-Reichsein-Macht über andere. Das ist in etwa die Gleichung. Leider stehen dem viele Bürger gleichgültig gegenüber. Geld kann man nicht essen; wenn die Natur zu grosse Schäden erleidet, werden v.a. die Nachkommen sehr darunter leiden.