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Vize Pence warnt USA-Nordkorea-Gipfel könnte noch platzen

Legende: Video Der Ton zwischen Pjöngjang und Washington wird schärfer. abspielen. Laufzeit 01:45 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 22.05.2018.
  • US-Präsident Donald Trump ist nach den Worten seines Vizes Mike Pence bereit, das geplante Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un platzen zu lassen.
  • «Es wäre ein grosser Fehler von Kim Jong-un, wenn er denkt, er könne Donald Trump vorführen», sagte Pence.
  • Derweil trifft Trump seinen südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in.

Pence zweifle nicht daran, dass Trump auch einfach den Gipfel in Singapur verlassen könne. «Ich glaube nicht, dass Präsident Trump über Öffentlichkeitsarbeit nachdenkt, ihm geht es um Frieden.»

Nordkorea kritisiert den von Trump geforderten einseitigen Verzicht auf Atomwaffen. Die USA verlangen eine vollständige, überprüfbare und unumkehrbare atomare Abrüstung Nordkoreas.

Pence an einem Rednerpult.
Legende: US-Vizepräsident Mike Pence lässt offen, ob sich Donald Trump und Kim Jong-un am 12. Juni in Singapur treffen. Reuters / Archiv

Derweil tauschen sich US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Präsident Moon Jae-in in Washington über das Verhältnis zu Nordkorea aus. Das Treffen gilt als eine wesentliche Vorbereitung für den Gipfel in Singapur.

Berichten zufolge treibt den US-Präsidenten zunehmend die Sorge um, dass der Gipfel mit Kim Jong-un erheblich komplizierter werde als zunächst von ihm angenommen. Trump befürchtet, Nordkorea könnte von China beeinflusst werden.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Luciano Pedrazzi (Viano)
    Es zeigt sich wieder mal, wie intelligent und zuverlässig der Trump ist
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  • Kommentar von pius winiger (süsse maus)
    Kim Jong-un bestimmt schon längst die Regeln. Zynischerweise jedes Mal mit dem gleichen Vorgehen. Sobald die Resourcen ausgehen, braucht er Zeit. Diese gewinnt er, indem er dem Westen eine Annäherung vorspielt. Dass Trump gleich selbst auf den Zug aufspringt, statt die komplexe Aufgabe an die Diplomatie zu delegieren, zeigt seine Unfähigkeit mit Macht umzugehen. Insbesondere, ist dies heikel, da Entscheide getroffen werden, die im Zusammenhang mit Leben & nuklearen Technologien stehen...
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Trumps maximale Druck- und Einschüchterungspolitik wird scheitern. Kim wird seine Nuklearwaffen niemals aus der Hand geben und, sollte das Iran-Abkommen scheitern, wird der Iran weiter an der Atombombe bauen, letztlich gibt es dann eine Nuklearmacht mehr. Trump wird das nicht verhindern können, es sei denn, er riskiert Kriege, einen im Fernen Osten und einen im Nahen Osten,die alles in Schutt und Asche legen können, sofern sich diese Kriege überhaupt regional begrenzen lassen.
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