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Betroffene Geflügelfarm in Polen
Aus News-Clip vom 03.01.2020.
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Vogelgrippe in Polen Mehr als 40'000 Tiere bereits getötet

  • In Polen kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Vogelgrippe-Ausbrüchen.
  • Über 40'000 Truthähne und Hühner mussten bisher getötet werden. Weitere werden folgen.
  • Beim Virus handelt es sich um den H5N8-Stamm, der in den Jahren 2016 und 2017 in ganz Europa für tote Tiere sorgte.

Laut der polnischen Nachrichtenagentur PAP wurde das Virus am Freitag in einem ostpolnischen Betrieb mit 13'000 Perlhühnern nachgewiesen. In der gleichen Region war der Erreger zuvor bereits bei drei Truthahn-Mastbetrieben festgestellt worden.

Bis jetzt wurden über 40'000 Tiere getötet – 65'000 weitere Legehennen wird wahrscheinlich dasselbe Schicksal ereilen. Auch bei diesen wurde das Virus nachgewiesen, sie gehören zu einem Zuchtbetrieb im Westen Polens. Die Behörden wollen noch weitere Geflügelzuchten untersuchen.

Gleiches Virus wie vor drei Jahren

Laut dem deutschen Friedrich-Loeffler-Institut gibt es trotz der vielen Fälle keine Anzeichen für einen grossen Ausbruch. Die Bevölkerung im Nachbarland Deutschland solle jedoch wachsam sein und zum Beispiel melden, wenn an einem Ort mehrere tote Wasservögel liegen.

Viele Menschen erinnern sich noch an die an H5N8 gestorbenen Schwäne und anderen Vögel in den Jahren 2016 und 2017. Damals wurde nach Angaben des Instituts die bislang schwerste Vogelgrippe-Epidemie in Europa registriert. Die Schweizer Behörden wiesen das Virus bei über 100 Wildvögeln nach, wie das Bundesamt für Veterinärwesen schreibt. Nutztiere seien – im Unterschied zu vielen EU-Ländern – keine betroffen gewesen. Der letzte Nachweis von H5N8 bei Wildvögeln in der Schweiz war im September 2017.

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Aus dem Archiv: Vogelgrippe am Bodensee
Aus Schweiz aktuell vom 10.11.2016.
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7 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Nach der Schweinepest ist in Polen nun auch die Vogelgrippe ausgebrochen. Polen ist nach Angaben der EU "Eurostat" der grösste Geflügelfleischerzeuger der Europäischen Union. Tierschützer kritisieren seit langem die Haltung der Tiere in grossen Betrieben. Tiere eng aneinander gepfercht, man sieht nur die Köpfe. Dass sich da Krankheiten einschleichen wundert mich nicht. Wir auch an der Hygiene fehlen. Solche Massentierhaltung sollten in der EU verboten werden zum Wohl des Tieres und des Menschen.
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Da ist nun mal der überstrapazierte Begriff, Dichtestress angesagt. Dazu kommt die seit jahrzehnten praktizierte Verachtung vor allem Tieren, Lebewesen, die stark dem Weiblichen zugeordnet werden.
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  • Kommentar von Nicola Harrison  (Nicola Harrison)
    Malaria-Moskitos brauchen stehendes, warmes Wasser für ihre Entwicklung, Bakterien ein nährstoffreiches, stehendes, körperwarmes Milieu im geeigneten pHBereich. Alle Krankheitserreger (Viren, Bakterien, Protozoen, Pilze, Parasiten) können nur einen Organismus befallen, der ein geeignetes Vermehrungsmilieu bietet und sich nicht durch ein intaktes Immunsystem schützen kann.
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    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Ihr letzter Satz bezüglich des Immunsystems ist natürlich kompletter Blödsinn. Frage an SRF, warum werden solche dezidiert falschen Behauptungen überhaupt publiziert? Ein Virus (HI, Masern, HPV usw.) befällt gesunde durch ein Immunsystem geschützte Zellen und spannt deren DNA Kopiermechanismen zur Vermehrung der eigenen DNA ein, zerstört die Zelle und setzt weitere virale DNA frei. Mein Tipp an Harrison : lesen sie mal ein Lehrbuch zu diesem Thema anstatt Stuss zu verbreiten!
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