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Vor der Küste Spaniens Fast 500 Flüchtlinge an einem Tag geborgen

  • Spanische Rettungskräfte haben nach eigenen Angaben an nur einem Tag 484 Menschen aus dem Mittelmeer geborgen.
  • Sie seien in der Meerenge von Gibraltar und dem Alborán-Meer zwischen Spanien und Marokko gerettet worden.
  • Auf 30 Booten hätten die Menschen versucht, die spanische Küste zu erreichen.
Ein Schiff voller Flüchtlinge am Hafen von Cádiz
Legende: Hunderte Flüchtlinge kamen am Dienstag bei Cádiz an. Keystone

Seit Anfang des Jahres kamen laut der Internationalen Organisation für Migration der UNO bereits 18'653 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Spanien. Sie stammten demnach vor allem aus Guinea, Mali und Mauretanien, sowie aus Marokko. 294 Menschen seien in diesem Jahr auf dem Weg nach Spanien im Mittelmeer ertrunken.

Spanien hatte Mitte Juni 630 Flüchtlinge an Bord von drei Schiffen, darunter der «Aquarius», aufgenommen. Anfang Juli legte ein Schiff der Hilfsorganisation Open Arms mit 60 Menschen aus Libyen in Barcelona an.

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47 Kommentare

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  • Kommentar von Fabienne Uhlmann (Cueni)
    "Erstaunlich, wie wenig die Auswanderung ihrer Bevölkerung die meisten afrikanischen Staatschefs bekümmert. Häufig begnügen sie sich, die "Abschottungspolitik" Europas anzuprangern. Am Gipfel der Afrikanischen Union in Nouakchott war die Migration auch dieses Mal kein Thema, während es fast zeitgleich beim EU-Gipfel in Brüssel alles andere dominierte." Heute aus der NZZ, am Beispiel Senegals, einem stabilen, recht liberalen Staat. Trotzdem wollen 3/4 der Menschen zwischen 15 und 35 Jahren fort.
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Spanien macht es sich sehr einfach, denn sie wissen das die Migranten mit dem Flixbus sehr schnell in andere Länder migrieren. Da kann man leicht sich in den Mantel der Menschlichkeit hüllen. Man soll die Menschen nicht ertrinken lassen, sondern zurück an die afrikanische Küste bringen. Dann steigt auch keiner in ein Schlauchboot.
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    1. Antwort von Daniel Schmidlin (Queren Life)
      Obwohl schon über 1000 Menschen dieses Jahr auf der Ueberfahrt gestorben sind, kommen immer noch Leute. Wenn sich jemand durch den möglichen eigenen Tod aufhalten lässt, wird es auch wieder probieren, wenn er zurückgeschickt wird. Nur: Darf man Menschen in ein Land schicken, wo Mord, Folter, Vergewaltigung und Sklaverei auf sie wartet? Darf man Leute in einen Bürgerkrieg zurückschicken? NEIN, darf man nicht!!
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die EU-Kommission hat konkrete Vorschläge vorgelegt. Sie will die Krise um die im Mittelmeer geretteten Bootsflüchtlinge entschärfen. Einrichtung zentraler Zentren für gerettete Bootsflüchtlinge. EU-Staaten, die ein solches Zentrum aufbauen könnten demnach bis zu 315 EU-Mitarbeiter anfordern, unter ihnen Übersetzer, Asylexperten oder Grenzschützer. Dort soll schnell darüber entschieden werden, ob sie ein Anrecht auf internationalen Schutz haben oder zurück in ihre Heimat müssen.
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    1. Antwort von Jürg Brauchli (Rondra)
      Und dann? Wer abgelehnt wird kann nicht zurùckgeschafft werden und wird bei Verwandten u. Bekannten untertauchen. Und jene die Asyl bekommen, werden sich nicht verteilen lassen, sich weigern nach Estland, Finnland, Bulgarien usw zubgehen.
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    2. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Nur will bis jetzt kein Land innerhalb und aussrhalb der EU solche Zentren.
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    3. Antwort von Konrad Schläpfer (Koni)
      Auf keinen Fall in Europa. Denn sind sie erst einmal da gehen sie nie wieder. Im Gegenteil sie ziehen ihre Familien nach.
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