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Die merkwürdigsten Olympischen Spiele aller Zeiten
Aus SRF 4 News aktuell vom 23.07.2021.
abspielen. Laufzeit 12:02 Minuten.
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Vor Olympia-Eröffnungsfeier Guy Parmelin verpasst Treffen mit japanischem Kaiser

Die Anwesenheit von Bundespräsident Guy Parmelin an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Sommerspiele in Tokio wäre beinahe eine unschweizerisch unpünktliche geworden.

Wie der Magistrat auf Twitter mitteilte, hatte der Bundesratsjet ein technisches Problem, das zuerst behoben werden musste.

Es habe trotzdem noch gereicht, rechtzeitig ins Stadion zu kommen. So geniesse er nun die Feier an der Seite anderer «Staatschefs» wie des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, so Parmelin.

Flugsicherheit nicht gefährdet

«Auf dem Flug nach Japan mit dem Falcon 900 des Lufttransportdienstes des Bundes zeigten die technischen Überwachungssysteme des Flugzeugs in der Region Riga (Lettland) ein technisches Problem an einem der Triebwerke an», erklärt Kommunikationschef Urs Wiedmer.

Die Crew habe in Rücksprache mit Guy Parmelin entschieden, in die Schweiz zurückzukehren. Die Flugsicherheit sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, so Frieden weiter. «Bundespräsident Parmelin flog daraufhin mit einem Linienflug nach Japan.»

Die Termine der hochrangigen Gespräche hätten den Einsatz des Bundesratsjets erfordert, da beispielsweise die Swiss noch nicht täglich nach Tokio fliege.

Treffen mit Kaiser verpasst

Der Eröffnungszeremonie konnte Parmelin also doch noch beiwohnen. Wichtige diplomatische Treffen, welche vorher geplant gewesen waren, verpasste Parmelin jedoch, wie er weiter auf Twitter mitteilt: «Die für heute geplanten Treffen mit dem japanischen Kaiser und dem Aussenminister mussten leider abgesagt werden. Ich freue mich auf die morgige Diskussion mit dem japanischen Premierminister.»

Am Samstag trifft Parmelin dann auch Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees. Bei den Gesprächen mit Japans Premierminister stehen die engen Beziehungen der Schweiz und Japans bei Handel und Forschung sowie globale Themen wie die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie im Zentrum.

SRF 2, 23.07.2021, 12:50 Uhr;

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Henn  (Na)
    Die Falcon 900 ist für solche Langstrecken nicht geeignet, ich verstehe nicht warum der Bundesrat hier nicht verpflichtet wird ein Linienflug zu nehmen. Die Swiss fliegt nicht täglich, ist ja nicht die einzige Fluggesellschaft oder?
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Jonas Henn: Also der Schweizer Bundespräsident soll mit Easy Jet und Co. auf Staatsbesuch gehen und sich für's Check-in in die Reihe der Touristen einstellen? Das wäre ja mehr als peinlich für die reiche Schweiz. Kein Land der Welt tut das.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: Wer sagt denn der Bundesrat soll mit Easy Jet fliegen? Warum kommen sie immer mit so komische Vergleiche?
    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Ich habe auf den Kommentar von Jonas Henn Referenz genommen, der geschrieben hat, dass Swiss nicht täglich nach Tokyo fliege. Falls das so ist, dann müsste Herr Parmelin sich bei einer ausländischen Fluggesellschaft in die Reihe stellen, was an Peinlichkeit nicht zu überbieten wäre. Kein Staatschef der Welt würde so etwas tun und genau deshalb haben Regierungen eigene Flugzeuge. Kostet galt was, aber es lohnt sich.
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Habe geglaubt die Pilatuswerke hätten den neuen Bundesrat Jet ausgeliefert?
    Ist die Reichweite zu klein?
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Es könnte auch das zutreffen: der Falcon 900 ist eine ur- und basisdemokratisch geschulte Maschine und will keinen Kaiser treffen! - frohe Zeiten uns allen!