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Wegen Missbrauchsskandal Papst entlässt Bischof McCarrick aus Priesteramt

  • Wegen eines Missbrauchsskandals hat Papst Franziskus den emeritierten Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick, aus dem Priesteramt entlassen.
  • Der 88-Jährige wurde in einer Untersuchung der Glaubenskongregation des Vatikans des sexuellen Fehlverhaltens im Umgang mit Minderjährigen und Erwachsenen für schuldig befunden, wie es in einer Mitteilung des Heiligen Stuhls heisst.
  • Zudem habe sich der Erzbischof des Machtmissbrauchs schuldig gemacht.
Legende: Video Aus dem Archiv: Was tut die Kirche gegen Missbrauch? abspielen. Laufzeit 01:16:24 Minuten.
Aus Club vom 04.09.2018.

Die Entscheidung wurde wenige Tage vor einem Spitzentreffen zum Thema Missbrauch im Vatikan bekannt.

Im Juli 2018 hatte der Papst bereits den Rücktritt von McCarrick akzeptiert. Diesem wurde in seiner Heimat vorgeworfen, Minderjährige und Priesteranwärter sexuell belästigt zu haben. McCarrick musste auch den Kardinalstitel abgeben.

Kritik an Papst

In dem Skandal war auch Franziskus in die Kritik geraten. Der konservative Erzbischof Carlo Maria Viganò warf dem Pontifex vor, die Vorwürfe gegen McCarrick lange ignoriert und Sanktionen gegen diesen gar rückgängig gemacht zu haben.

Legende: Video Aus dem Archiv: Franziskus fordert Täter auf, sich zu stellen. abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.12.2018.

Der Heilige Stuhl war nach eigenen Angaben im September 2017 vom Erzbistum New York darüber informiert worden, dass ein Mann McCarrick beschuldigt, ihn in den 1970er Jahren missbraucht zu haben.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Enrico Dandolo (Doge)
    Das Problem ist nicht in erster Linie die Kirche, auch wenn dies hier viele so haben möchten, sondern das Abhängigkeits- und Vertrauensverhältnis. Das zeigen klar vergleichbare Fälle in Sportvereinen, Jugendheimen und auch Familien. Deshalb gilt es, bei solchen Strukturen vorher genau hinzuschauen, denn danach drakonische Massnahmen anzuordnen, macht nichts ungeschehen.
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  • Kommentar von Luca Meier (Luca Meier)
    Ich verstehe die Kommentare hier nicht. Eigentlich muss man dem Papst und jedem gratulieren, der so hart durchgreift. Ich tue es: Bravo, Herr Papst, dass er sogar ein hochrangigen Mitarbeiter entlässt. Denn die Pädophilie ist eine wahre Katastrophe,die leider am häufigsten in den Familien geschieht (80 %), in den Sportvereinen und Schulen. Also Augen auf.
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  • Kommentar von Sebastian Demlgruber (SeDem)
    Auch wieder nur ein Ablenkungsmanöver. Am besten macht man den ganzen verfaulten Laden dicht, verkauft die zusammengerafften Reichtümer, verteilt den Erlös an die Opfer der Sexverbrecher und an die Armen - und weist den Ex-Priesterrockträgern eine echte und anständige Arbeit zu, mit der sie künftig selbst für ihren Llebensunterhalt sorgen, statt Glaubensanhängern auf der Tasche zu liegen. Taxi fahren, Supermarktregale auffüllen, Burger braten - egal; Arbeit schändet nicht.
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    1. Antwort von Chruti Da Goya (Νικος)
      Respekt, Ihrem Kommentar gibt es nichts hinzuzufügen!
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    2. Antwort von Andreas Müller (Hugh Everett)
      Das eigentliche Ausmass, wie grund-marode die katholische Kirche war und noch immer ist, wird einem erst richtig bewusst, wenn man Karheiz Deschners 5000 seitiges Monumentalwerk in 10 Bänden “Die Kriminalgeschichte des Christentums“ liesst.
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