Weniger Quecksilber in der Umwelt

In Genf einigten sich die Staaten: Von nun an soll weniger Quecksilber in die Umwelt gelangen. Die Schweiz war an diesem Erfolg massgeblich beteiligt.

Die Kupfer-und Goldmine in Calama in Chile. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Kupfer-und Goldmine in Calama in Chile. Um den Goldstaub vom Gestein zu lösen, wird Quecksilber eingesetzt. Keystone

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Hochgiftig und flüchtig

Quecksilber ist für Lebewesen hochgiftig. Das Schwermetall ist äusserst flüchtig und breitet sich in der Atmosphäre weiträumig aus. Jedes Jahr gelangen 200 Tonnen Quecksilber in die Arktis. Dort wird es von Fischen aufgenommen, die Fische wiederum werden anschliessend von Menschen verzehrt.

140 Staaten verhandelten eine Woche lang. Jetzt ist die Konvention unter Dach und Fach. Das Ziel: Der Gebrauch von Quecksilber soll weltweit gesenkt werden. Die Industrie muss sich einschränken. Abfälle mit Quecksilber sollen sorgfältiger gelagert werden.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) teilt dies mit Stolz mit. Die Schweiz war am Abkommen massgeblich beteiligt.

Die Konvention wird im Oktober in Japan in Minamata von den Staaten unterzeichnet. Der Ort wurde bewusst gewählt: In Minamata wurden zahlreiche Menschen von Quecksilber kontaminiert, jahrzehntelang.

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Quecksilber in Sparlampen

Quecksilber in Sparlampen ist ein Problem.