Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Honduras nach den Protesten abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.06.2019.
Inhalt

Widerstand gegen Reformen Zwei Tote bei Protesten in Honduras

  • Bei Protesten in Honduras sind mindestens zwei Menschen erschossen worden. 20 weitere wurden verletzt.
  • Die Männer im Alter von 24 und 37 Jahren starben, als Polizisten und Soldaten am Mittwoch Strassenblockaden in der Hauptstadt Tegucigalpa auflösten.
  • Tausende Menschen waren in dem mittelamerikanischen Land auf die Strasse gegangen und forderten den Rücktritt von Präsident Juan Orlando Hernández.

Gerichtsmediziner hätten an den Leichen der beiden Männer Schussverletzungen gefunden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag.

Demonstranten fordern Rücktritt des Präsidenten

In dem mittelamerikanischen Land waren am Mittwoch tausende Menschen auf die Strasse gegangen, um den Rücktritt von Präsident Hernández zu fordern. Dabei war es in Tegucigalpa auch zu Strassenblockaden und Plünderungen gekommen.

Die Proteste, die bereits seit einem Monat andauern, richten sich gegen Gesundheits- und Bildungsreformen der Regierung. Ärzte und Lehrer werfen Hernández vor, beide Bereiche privatisieren zu wollen. Die Regierung streitet das ab.

Die Proteste am Mittwoch fanden zudem inmitten eines landesweiten Polizeistreiks statt. Die Polizisten protestieren gegen besonders lange Arbeitstage seit Beginn der Proteste gegen Hernández.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Der Protest begann friedlich, dann flogen Steine und Brandsätze: Tegucigalpa hat heftige Krawalle erlebt. Die Proteste entzündeten sich an geplanten Reformen im Bildungs- und Gesundheitswesen.In der Hauptstadt Tegucigalpa blockierten Tausende Studenten, Lehrer und Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen Strassen. Demonstranten versuchten, Polizeisperren zu durchbrechen und zum Parlamentsgebäude vorzudringen.In Sprechchören warfen sie dem amtierenden Präsidenten J.O. Hernández auch "Diktatur" vor.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen