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International Wieder Anschlag auf Flüchtlingsheim in Deutschland

In der deutschen Ortschaft Zossen haben Rechtsextreme einen Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft verübt. Zwei Männer wurden festgenommen. Am Gebäude ist nur geringer Schaden entstanden. Es ist nicht der einzige Anschlag der rechten Szene in den letzten Wochen.

Erneut ist in Deutschland ein Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim verübt worden – dieses Mal in Brandenburg. Die Täter legten in der Nacht auf Samstag in Zossen südlich von Berlin das Feuer.

Die Polizei nahm zwei Tatverdächtige fest, teilte ein Sprecher mit. Die 23 und 32 Jahre alten Männer stammen aus dem betroffenen Landkreis Teltow-Fläming und gehören laut Polizei der rechtsextremen Szene an.

Ein Polizist bewacht ein abgesperrtes Gebiet in Zossen. (twitter.com/welt)
Legende: Neonazis schlagen in Deutschland wieder zu; diesmal südlich der Hauptstadt Berlin. twitter.com/welt , Link öffnet in einem neuen Fenster

Geringer Schaden am Gebäude

In dem Wagen des Jüngeren fanden die Ermittler verbotene polnische Feuerwerkskörper, Streichhölzer und Brandbeschleuniger sowie Plakate mit fremdenfeindlichen Parolen.

Der Schaden an dem Gebäude ist laut Polizei gering. Die Täter hätten drei Abfallcontainer angezündet. Dadurch sei der Giebel des Gebäudes beschädigt worden. Das Feuer konnte gelöscht werden.

In den vergangenen Monaten hatte es in Deutschland immer wieder Brandanschläge auf zumeist noch unbewohnte, geplante Flüchtlingsheime gegeben, unter anderem in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher, Leuk - Stadt
    Tobias Müller, Bellch / 1. .. es geht tatsächlichzu vielen noch zu GUT .., um sich gegen diese Missstände zu wehren .. 2. nur, was soll nun verurteilt werden, die < Ausnützer > oder die, welche dieses " Ausnützen " < Systembedingt > und < Gesetzeskonform > gemacht haben ?? !!!
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  • Kommentar von c.jaschko, Bern
    Eine von der Amadeu Antonio Stiftung erstellte Liste spricht allein im Zeitraum von 1990 bis 2011 von 184 Todesopfer der Rechtsextremen-Gewalt in Deutschland und es geht weiter und weiter :-) Anscheinend legen die Deutschen mehr Wert auf Wirtschafts-Spionage als an den Frieden :-)
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    1. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Und die Amadeu Antonio Stiftung ist eine hervorragende Stiftung gegen rechte Gewalt. Ich verfolge sie schon einige Jahre. Übrigens eine deutsche Stiftung. Also gibt es auch in Deutschland starken Widerstand gegen Rechtsextremismus. Auch das sollte man sehen, bevor man pauschal verurteilt.
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  • Kommentar von Sandra Herrman, Stuttgart
    Wie viel Wahrheit in dieser Meldung steckt kan ich nicht beantworten, mich würde es nicht wundern, wenn die aus der nahen Vergangenheit gelernt haben und gleich vermeintliche "Rechtsextreme" festgenommen haben. Ohne den Grundgesetzschutz und sonstige BRD-Dienste würde es bis auf ein paar wenigen Ausnahmen, die ohnehin nichts auf die Reihe bringen, gar keine sog. "Rechtsextreme" geben. Bei der POLIZEI handelt es sich nur um eine beim Patentamt eingetragene Wortmarke mit der Nummer 30243782.
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