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Von der Feuerwehr zersägte Bäume in Norddeutschland.
Legende: Nach dem Sturm beginnen nun die Aufräumarbeiten. Keystone
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Wintersturm «Friederike» Deutschland räumt auf

  • Nach dem Wintersturm «Friederike» kehrt Deutschland langsam wieder zur Normalität zurück.
  • Die Deutsche Bahn nahm am Morgen den Fernverkehr wieder auf – er war landesweit eingestellt worden.
  • In gewissen Regionen müssen Reisende jedoch weiterhin mit Einschränkungen rechnen, insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Auch in der Schweiz hatten gestern mehrere Bahnen ihren Betrieb eingestellt. Dies als Vorsichtsmassnahme, weil Bäume auf die Gleise gefallen waren oder weil Stromleitungen beschädigt worden waren.

Betroffen von Unterbrüchen waren zudem die Niederlande, wo der Bahnverkehr zeitweilig zusammenbrach. Aus Sicherheitsgründen wurden an mehreren Flughäfen viele Flüge gestrichen. So strich der Flughafen Schiphol in Amsterdam alle Flüge.

Video
Sturmtief «Friederike» sorgt in Deutschland für Chaos
Aus News-Clip vom 18.01.2018.
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Todesopfer durch umstürzende Bäume

Insgesamt forderte «Friederike» im Norden Europas elf Todesopfer, acht davon in Deutschland. In Emmerich in Nordrhein-Westfalen wurde ein Mann von einem umfallenden Baum getroffen. Er erlag noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen. Ein 68-jähriger Lastwagenfahrer kam bei einem sturmbedingten Verkehrsunfall ums Leben.

In Sundern im Sauerland kam ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr bei einem Sturmeinsatz ums Leben. Auch in Thüringen war ein Feuerwehrmann im Orkan gestorben.

In Olst (NL) ist ein 62-jähriger Mann von einem Ast erschlagen worden, teilte die Polizei mit. In Enschede nahe der deutschen Grenze starb ein Autofahrer, nachdem ein Baum auf das Auto gefallen war.

Auch in Belgien starb eine Frau, weil ihr Auto von einem umfallenden Baum erfasst wurde. In Italien starb ein Mann, als er auf ein Dach kletterte, um es auf Sturmschäden zu prüfen. Der Wind warf ihn um, so dass er in den Tod stürzte.

Video
Sturm wütet in den Niederlanden
Aus News-Clip vom 18.01.2018.
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In Deutschland strichen mehrere Flughäfen aus Sicherheitsgründen Flüge. An den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn war der Flugbetrieb eingeschränkt.

In Pössneck, Thüringen, riss der Sturm das Dach einer Schule ab, in der sich noch Kinder befanden. Sie blieben unverletzt. Das Dach des Gebäudes landete auf dem Pausenplatz.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Diese Baumstämme scheinen mir krank zu sein. Ich sehe immer wieder solche Stämme, wenn die Bäume in der Umgebung geschnitten werden. Falls es Pizbefall sein sollte, dann heisst es, die Bäume, deren Immunsystem ist echt überfordert? Vielleicht gibt's hier in diesem Forum einen Dendrologen*In, der/die weiterhelfen kann? Ich finde das eher beunruhigend.
    1. Antwort von E. Waeden  (E. W.)
      Zwar nicht vom Fach:" Diese Bäume sind/waren krank!" Und vielleicht schon durch die beiden voran gegangenen Stürme/Orkane sowieso nicht mehr standfest. "Frederike" hat ihnen jetzt einfach noch den Rest gegeben.
    2. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Das ist mir schon klar Herr Waeden, was ich mich frage, wenn dieses 'Schnittbild' bei so manchen gefällten Bäumen auftritt - sei es nun bei natürlicherweise wie auch von menschenhand gefällten - hiesse dies, das viele, vielleicht überdurchschnittlich viele mit opportunischtischen Erregern befallen sind und das macht mir Sorgen ....
  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Gegen Naturgewalten kann man nichts tun, ausser sie aushalten und abwarten. Nachher das grosse Aufräumen. Solche Naturgewalten werden in der Zeit des Klimawandels öfters auftreten. Der Mensch hat einen Teil Mitschuld.
  • Kommentar von D. Schmidlin  (Querenlife)
    In etwa so sieht es auch in der deutschen Politik aus.