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World Wide Fake Immer mehr gefälschte Produkte auf dem Markt

  • Der Anteil gefälschter Waren am Welthandel ist von 2013 bis 2016 um 0.8 Prozentpunkte auf 3.3 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
  • Weltweit werden gefälschte und unerlaubt hergestellte Waren im Wert von gut 460 Milliarden Euro gehandelt.
  • Allein in der Europäischen Union kommt der Anteil an importierten Fälschungen auf fast sieben Prozent.
Legende: Video Aus dem Archiv: Schweizer Uhrenindustrie leidet unter Fälschungen abspielen. Laufzeit 03:48 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 07.06.2016.

Die Fälschungen stammten zwar praktisch aus allen Ländern der Welt. Allerdings sind den Experten zufolge China beziehungsweise Hongkong immer noch die grössten Ursprungsländer.

Am stärksten von Produktpiraterie betroffen seien Unternehmen, die vornehmlich in OECD-Ländern wie den USA, Frankreich, Italien, der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien, Japan oder Korea angesiedelt sind.

Vor allem alltägliche Konsumgüter sind von Fälschungen betroffen – etwa Schuhe, Kosmetik oder Spielzeug. Aber auch bei Ersatzteilen, Batterien oder Luxusartikeln finden sich gefälschte Waren.

Zoll steht vor grossen Herausforderungen

Der Handel mit gefälschten Produkten sei sehr dynamisch. «Fälscher suchen aggressiv nach neuen Gewinnmöglichkeiten», heisst es in dem OECD-Bericht. Es sei zu beobachten, dass sich Kriminelle neuerdings etwa auch auf gefälschte Gitarren und Baumaterialien konzentrieren.

Die Experten beobachten einen weiteren Trend: Der Anteil kleiner Sendungen scheine zuzunehmen. Wenn nur kleine Pakete verschickt werden, sei die Chance geringer, dass sie entdeckt werden. Dies stelle insbesondere den Zoll vor grosse Herausforderungen.

Der Bericht zeigt auch auf: Die Rate der Zollabfertigungen ist insgesamt niedrig. Das hänge auch damit zusammen, dass die Behörden andere Prioritäten haben. Dazu zählten die Bekämpfung des Waffenhandels oder die Eindämmung illegaler Geldtransfers.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Die Chlnesen foutieren sich doch um jegliche internationale Regeln. Insgeheim wird der Vertrieb von gefälschten Produkten von der chinesischen Regierung gar gestützt und geschützt, um daraus wirtschaftliche Vorteile für das Land ziehen zu können. Dazu passen auch Menschenrechtsverletzungen der übelsten Art in Anstellungsverhältnissen. Wenn jemand darüber klagt, wird er weggesperrt. Aber wir im Westen lassen das alles zu, weil jedes Land vom grossen Markt möglichst viel profitieren will.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Wir haben die Technologien an China auf dem Silbertablett geliefert. Im gewohnt arroganten, überheblichen, sprich: westlichem Manier haben wir ja gedacht, die sind doch nicht in der Lage, über Dinge nachzudenken, Zusammenhänge herzustellen. Die können ja nur 13 Std. am Tag für unsere Konsumlust schuften, sonst nichts. Und jetzt "leiden" wir? Aua...
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Der "schönen globalisierten Welt sei Dank"!
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