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International Zahl der Toten nach Anschlag von Nizza auf 85 gestiegen

Nach dem Anschlag von Nizza ist ein weiteres Opfer der Lastwagen-Attacke gestorben. Der Mann erlag seinen Verletzungen, wie eine Sprecherin des Spitals bestätigte. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 85.

Trauerbekundungen am Tatort.
Legende: Noch ist die Normalität in Nizza nicht eingekehrt. Keystone

Drei Wochen nach dem Anschlag von Nizza ist die Zahl der Todesopfer auf 85 gestiegen. Am Donnerstag sei ein Mann seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte das Pasteur-Spital in der südfranzösischen Stadt mit.

Laut der Zeitung «Le Messager» handelt es sich bei dem jüngsten Todesopfer um einen 56-jährigen Psychologen aus Frankreich. Seine Frau und einer seiner Söhne seien bei dem Angriff sofort getötet worden. Die 14-jährige Tochter befinde sich noch in einem Spital in Nizza, sei aber ausser Lebensgefahr. 434 Menschen waren bei der Attacke mit einem Lastwagen am 14. Juli verletzt worden.

Der 31-jährige Lahouaiej Bouhlel war am Abend des französischen Nationalfeiertags auf einer Strandpromenade in Nizza mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gefahren. Bei einem anschliessenden Schusswechsel mit der Polizei wurde er erschossen.

Möglicherweise hatte der Angreifer seine Tat, die die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) für sich in Anspruch nahm, seit Monaten geplant und dabei auch Hilfe gehabt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Flüchtlingskrise, Terror in Nizza, Brüssel etc., Militärputsch in der Türkei: Europa ist umgeben von Brennpunkten. Es scheint viel auf dem Spiel zu stehen. War man gewarnt? Ja, aber man wollte dem Boten nicht zuhören. Die ganze Abwehr galt dem Boten, nicht seiner Botschaft. „Clash of Civilizations“ hiess das Buch von S. Huntington, das vor etwa zwanzig Jahren erschien. Die Warnungen blieben ungehört. Wer heute in dem Band blättert, entdeckt viel von den Feuern der Gegenwart.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Am meisten, wie S. Huntington damals zur Empörung aller Gutgesinnten schrieb, die brennenden Grenzen des Islams. S. Huntington machte es nichts aus, den Störenfried zu spielen. Dabei entstammte seine düstere Analyse einem weltweit angelegten Forschungsprojekt der Harvard-Universität über alte und neue Konfliktherde, ihre Interaktion und darüber, was das alles für die Zukunft des Westens zu bedeuten hatte.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    Bildlegende: "Noch ist die Normalität in Nizza nicht eingekehrt. Keystone". Es ist ohnehin nicht unbedingt normal, auf der Welt zu sein.
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