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Treffen im Oval Office eskaliert
Aus News-Clip vom 12.12.2018.
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Zankapfel ist Mauer zu Mexiko «Niemand will einen Trump-Shutdown»

Zum ersten Mal seit den Parlamentswahlen traf sich US-Präsident Donald Trump mit den demokratischen Fraktionsführern im Kongress, Chuck Schumer und Nancy Pelosi, um die laufende Finanzierung des Regierungshaushalts sicher zu stellen und zu diskutieren. Doch das Treffen im Oval Office eskalierte vor laufenden Kameras.

Das amerikanische Volk möchte, dass die Regierung weiter funktioniert.
Autor: Nancy PelosiFührerin der Demokraten im Abgeordnetenhaus

Wieder einmal droht der Stillstand von Teilen der US-Regierung, weil die laufende Finanzierung nach dem 21. Dezember nicht gesichert ist. Und wieder ist der Zankapfel die Mauer zu Mexiko, die Präsident Trump bauen will. Die Sitzung begann zunächst einigermassen höflich.

Die demokratischen Fraktionsführern im Kongress, Chuck Schumer (links) und Nancy Pelosi.
Legende: Die demokratischen Fraktionsführern im Kongress, Chuck Schumer und Nancy Pelosi. Reuters

«Das amerikanische Volk möchte, dass die Regierung weiter funktioniert», sagte Pelosi, die Führerin der Demokraten im Abgeordnetenhaus. «Niemand will einen Trump-Shutdown.»

Wir haben eine Lösung, die im Parlament durchkommt, sofort.
Autor: Chuck SchumerFraktionschef der Demokraten im Senat

«Trump-Shutdown», schnappte der Präsident ein, «aha, so nennt ihr das also». Er droht schon seit Monaten damit, den Staat Ende Jahr lahmzulegen, falls der Kongress nicht fünf Milliarden Dollar für den Mauerbau spricht.

«Wir brauchen diese Mauer», wiederholte Trump, «wir brauchen Grenzsicherheit». Das finden auch die Demokraten, aber halten die Mauer für das falsche Mittel – und bieten doch für zusätzliche 1,3 Milliarden Dollar Hand.

US-Präsident Donald Trump.
Legende: Donald Trump droht schon seit Monaten damit, den Staat Ende Jahr lahmzulegen. Reuters

«Wir haben eine Lösung, die im Parlament durchkommt, sofort», sagte Schumer, Fraktionschef der Demokraten im Senat. Er hatte sichtlich Freude, den Präsidenten zu provozieren.

Also gut, ich werde den Staatshaushalt lahmlegen. Ich bin stolz, das im Namen der Grenzsicherheit zu tun.
Autor: Donald TrumpUS-Präsident

Dieser verlor schliesslich die Nerven. «Also gut, ich werde den Staatshaushalt lahmlegen», sagte der Präsident. «Ich bin stolz, das im Namen der Grenzsicherheit zu tun.»

Das Debakel gibt einen Vorgeschmack, wie die US-Politik in den kommenden zwei Jahren aussehen wird. Wie der US-Staatshaushalt in zehn Tagen weiterlaufen soll, ist derweil unklar.

Audio
Wieder droht Government Shutdown in den USA
01:53 min, aus HeuteMorgen vom 12.12.2018.
abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
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35 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Man kann zu Trump stehen wie man will. Er steht auch im Nachhinein für das, was er angekündigt hat. Die Wand oder der Zaun wird kommen. Die Frage ist halt, was bekommen die Gegner dafür.
    MfG
  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Herr Trump zeigt wieder einmal wie er verhandlungsfähig er ist, nämlich garnicht. Eine Mauer brachte bisher garnichts, werder in Deutschland, China oder anderswo.
  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Die 16 Minuten Übertragung sind auf Youtube zu sehen. Einfach anschauen, zuhören und sich seine Meinung über die vier Personen in der Runde bilden. Man kann sich danach gut vorstellen, wie eine Kabinettssitzung unter Trump aussieht.