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Kandidaten, die Geschichte schreiben
Aus SRF News vom 07.11.2018.
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Zwischenwahlen in den USA Diese Kandidaten haben Geschichte geschrieben

Die jüngste Kongress-Abgeordnete: Die hispanische Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez zieht ins Repräsentantenhaus ein. Mit 29 Jahren wird die selbsternannte demokratische Sozialistin die jüngste Frau, die jemals in den Kongress gewählt wurde. Die Einwanderertochter aus der New Yorker Bronx war im Sommer über die USA hinaus bekannt geworden, weil sie völlig überraschend den alteingesessenen Demokraten Joe Crowley, einen der ranghöchsten Demokraten, in der parteiinternen Vorwahl besiegt hatte. Ocasio-Cortez, die unter anderem als Kellnerin und Aktivistin gearbeitet hat und sich selbst als Sozialistin bezeichnet, tritt unter anderem für kostenfreie Universitäten und eine bundesweite Job-Garantie mit einem Mindestlohn von 15 US-Dollar pro Stunde ein.

Die ersten zwei Muslimas: Rashida Tlaib aus Michigan und Ilhan Omar aus Minnesota ziehen als erste muslimische Frauen in den Kongress ein, beide für die Demokraten. Omar wird die erste Frau im Kongress sein, die Kopftuch trägt. Sie kam einst als somalisches Flüchtlingskind ins Land. Tlaib ist die Tochter palästinensischer Einwanderer.

Der erste Schwule: Jared Polis wird im Bundesstaat Colorado der erste bekennende schwule Gouverneur der US-Geschichte. Der 43-jährige Self-Made-Millionär wurde durch Internetfirmen reich. 2008 konnte er erstmals die Wahlen zum US-Kongress gewinnen, seither sitzt er im Parlament. Mit seinem Partner hat Polis zwei Kinder.

Die ersten «Native Americans»: Zwei Demokratinnen indigener Abstammung, Sharice Davids aus Kansas und Deb Haaland aus New Mexiko, sind die ersten Angehörigen der «native Americans» im US-Kongress. Die 38-Jährige Davids ist Juristin und Tochter einer alleinerziehenden Veteranin. Sie ist auch in anderer Hinsicht eine Pionierin. Sie ist nämlich nicht nur die erste lesbische Frau aus Kansas im US-Kongress sondern auch noch die erste Ex-Profi-Kampfsportlerin.

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Die Demokraten im Jahr 2018
Aus Tagesschau vom 07.11.2018.
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41 Kommentare

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  • Kommentar von N Zehner  (ZeN)
    Diese Bereicherung wird USA sicher weit voranbringen.
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    7 von mehr als 400. Sollte man mit bedacht feiern
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Und trotzdem, im Vergleich zu früher, bemerkenswert!
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Es stimmt schon. Nur schon in New York leben sehr viele Farbige und Schwarze. Anlässlich unserer Städtereise nach New York 2002 trafen wir mehr Farbige an als Weisse. Wir kamen auf der Strasse hauptsächlich mit Latinos und Schwarzen zu sprechen, sehr sehr liebe Menschen. Es erstaunte mich mit Freude, dass sie alle zu ihrem Amerika standen. Da könnten unsere linken Schweizer/innen von ihnen lernen.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Waren diese Latinos und Schwarze dann alles Linke, oder ist es einfach erstaunlich als Latino oder Schwarze sein Land zu lieben.