Hochhausbrand in London Zwölf Menschen sterben im Flammeninferno

  • Mitten in London steht seit Dienstagnacht ein Hochhaus in Flammen, 200 Feuerwehrleute kämpfen mit 40 Löschfahrzeugen gegen den Grossbrand.
  • Laut der Polizei gab es mindestens zwölf Tote und 79 Verletzte. Auch Feuerwehrleute wurden verletzt.
  • Ob und wie viele Personen sich noch in dem Gebäude befinden, ist unklar.
  • Die Feuerwehr bekämpft weiterhin die Flammen, die im Gebäude zu sehen sind. Die Evakuierung dauert an.

Grossbrand in London

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 15 :38

    Hiermit schliessen wir unseren Liveticker zum Grossbrand in London, halten Sie hier aber weiterhin auf dem Laufenden.

  • 15 :36

    Management nimmt keine Stellung

    Der Sprecher des Managements des betroffenen Hochhauses will zu den Vorwürfen wegen mangelden Brandschutzes keine Stellung nehmen.

  • 14 :47

    Mehrere Notfallzentren eingerichtet

    Nach Angaben des Stadtbezirks Kensington und Chelsea wurden Notfallzentren eingerichtet, etwa in einer Kirche und einem Sportzentrum. Dort werde Bewohnern geholfen, die die Gegend verlassen mussten und noch nicht in ihr Zuhause zurück könnten, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

    Bewohner verteilten Sandwiches. Der Fussballverein Fulham rief dazu auf, Kleidung und Spielzeug zu organisieren.

    Freiwillige bringen Lebensmittel. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Keystone

  • 14 :27

    Feuerwehrleute verletzt

    Offenbar wurden mehrere Feuerwehrleute verletzt. Es handle sich aber um kleinere Verletzungen, sagte Feuerwehrchefin Dany Cotton gegenüber Reportern.

  • 14 :22

    Auf einen Blick

    Lesen sie in diesem Artikel was wir bisher über den Grossbrand in London wissen – und was nicht.

    Video «Flammeninferno in Westlondon» abspielen

    Flammeninferno in Westlondon

    1:41 min, aus Tagesschau am Mittag vom 14.6.2017

  • 14 :13

    Regierungsbildung in Grossbritannien verzögert

    Die Regierungsbildung in Grossbritannien wird sich nach Angaben der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) wegen dem Grossbrand verzögern. «Ich glaube, dass eine Erklärung am heutigen Tage unwahrscheinlich ist», sagte ein DUP-Sprecher am Mittwoch mit Blick auf den Grossbrand in London.

  • 13 :54

    Weitere Menschen im Gebäude vermutet

    Im Gebäude sind nach Angaben der Londoner Polizei möglicherweise immer noch Menschen eingeschlossen. Die Rettungsarbeiten dürften sich noch längere Zeit hinziehen.

  • 13 :47

    Sicherheitsstandards seien eingehalten worden

    Die Baufirma Rydon hat schockiert auf den Hochhausbrand in London reagiert. Sie war für die Sanierung des Grenfell Towers zuständig. Alle erforderlichen Kontrollen, Bestimmungen im Brandschutz und sonstigen Sicherheitsstandards seien eingehalten worden, teilte die Firma am Mittwoch mit.

    Das Gebäude wurde 1974 erbaut und war von 2014 bis 2016 saniert worden. Bewohner und Nachbarn des Hauses hatten unzureichende Sicherheitsmassnahmen im Grenfell Tower kritisiert.

  • 13 :27

    Theresa May zutiefst erschüttert

    Premierminister Theresa May hat sich zutiefst erschüttert über die tragischen Todesfälle bei dem Feuer geäußert. Sie berief wegen des Großbrandes ein ressortübergreifendes Ministertreffen ein.

  • 13 :21

    Seit Stunden im Einsatz

    200 Feuerwehrleute sind seit Stunden im Einsatz. Erschöpfte Helfer ruhen sich kurz aus.

    Feuerwehrmänner ruhen sich aus. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Keystone

  • 13 :13

    20 Menschen in kritischem Zustand

    Rettungskräften zufolge sind 20 Menschen nach dem Brand in einem kritischen Zustand. Insgesamt würden 74 Verletzte im Krankenhaus behandelt, berichtet London Ambulance.

  • 12 :19

    Polizei gibt Zahl der Toten bekannt

    Nach Angaben der Londoner Polizei sind beim Brand im Hochhaus bislang mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Sie rechnet mit steigenden Opferzahlen. Beim Brand wurden zudem mehr als 50 Personen verletzt.

  • 12 :12

    Scotland Yard: Kein Terroranschschlag

    Der katastrophale Hochhausbrand in London ist nach Angaben von Scotland Yard kein Terroranschlag. Das teilte eine Polizeisprecherin mit.

  • 11 :58

  • 11 :56

    Wie arbeitet die Feuerwehr bei einem solchen Brand?

    Wie geht man vor, wenn man versucht, Menschen aus einem brennenden Hochhaus zu retten? Jan Bauke von der Zürcher Feuerwehr über die Regeln und Risiken bei so einem Einsatz. Hier gehts zum Artikel

  • 11 :38

    Erschütterter Bürgermeister

    Sadiq Khan hat sich erneut via Twitter zum Hochhausbrand geäussert. «Ich bin am Boden zerstört», schrieb er in einem Tweet. Sein Herz sei bei all den Betroffenen. Zudem hat er eine umfassende Aufklärung des Brandes versprochen. «Es wird im Laufe der nächsten Tage viele Fragen zur Ursache dieser Tragödie geben und ich möchte den Londonern versichern, dass wir dazu alle Antworten bekommen werden», teilte Khan weiter mit.

    Londons Bürgermeister trauert

  • 11 :33

    Feuerwehr-Chefin warnt vor Spekulationen

    «Wir werden in den kommenden Stunden und Tagen sorgfältig nach dem Grund für dieses Feuer suchen und untersuchen, was passiert ist», sagte Dany Cotton in der Nähe des Einsatzortes am Grenfell Tower im Zentrum der britischen Hauptstadt. Zu diesem Zeitpunkt sei es aber «falsch», über die Ursache zu spekulieren. In dem Hochhaus soll es laut Anwohnern Beschwerden über unzureichenden Brandschutz gegeben haben.

  • 10 :48

    Stabilität des Gebäudes wird überwacht

    Die Londoner Feuerwehr hält das Gebäude derzeit für stabil genug, um nach eingeschlossenen Menschen zu suchen. Ein Experte überprüfe laufend die Statik des Grenfell Towers. Dies sagte Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton. Einsatzkräften ist es bislang gelungen bis ins 19. und 20. Stockwerk vorzudringen.

    Brennendes Gebäude Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Am Mittwochvormittag stiegen immer noch dichte Rauchschwaden auf. Reuters

  • 10 :35

    Feuerwehr war rasch vor Ort

    Die Londoner Feuerwehr war nach eigenen Angaben bereits nach wenigen Minuten vor Ort. Der erste Notruf sei am Mittwoch um 00.54 Uhr Ortszeit eingegangen. Dies teilte die Feuerwehr in einem Statement auf Facebook mit.

  • 10 :31

    Alarm war kaum zu hören

    Die Bewohner des Hauses hatten kaum eine Chance frühzeitig aus dem Haus zu kommen, da der Alarm zu leise war und von vielen gar nicht gehört wurde. Menschen versammelten sich vor dem Haus und mussten zuschauen, wie die Bewohner der oberen Stockwerke, um ihr Leben bangten.

    Video «Der Rauchalarm war viel zu leise» abspielen

    Der Rauchalarm war viel zu leise

    0:51 min, vom 14.6.2017