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Damm wieder sicher Bewohner von Whaley Bridge dürfen in ihre Häuser zurück

  • Die Bewohner des nordenglischen Städtchens Whaley Bridge dürfen wieder in ihre Häuser zurück.
  • Der Ort war vor knapp einer Woche wegen eines drohenden Dammbruchs evakuiert worden.
  • Bei einem Dammbruch hätten Millionen Tonnen Wasser den Ort zerstört.
Legende: Video Aus dem Archiv: Hält der Damm? abspielen. Laufzeit 01:01 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.08.2019.

Mehr als 1500 Menschen waren in Sicherheit gebracht worden, weil der Damm nach langanhaltenden, schweren Regenfällen zu brechen drohte – es bestand Lebensgefahr.

«Gefahr durfte nicht unterschätzt werden»

Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Toddbrook Reservoir südöstlich von Manchester war an einer Stelle von dem enormen Wasserdruck schwer beschädigt worden. Die Helfer mussten sehr schnell handeln. Vorsichtshalber wurden auch mehrere Strassen und Bahnstrecken in der Grafschaft Derbyshire gesperrt.

Arbeiter entfernt ein Schild von der Strasse
Legende: Die Strassen in Whaley Bridge sind nicht länger gesperrt, die Menschen können in ihre Häuser zurückkehren. Keystone

Bei einem Dammbruch hätten Millionen Tonnen Wasser den Ort zerstört, sagte die stellvertretende Polizeichefin Rachel Swann. «Die Gefahr durfte nicht unterschätzt werden.» Nach Angaben der Umweltbehörde steht Experten noch viel Arbeit bevor: Der beschädigte Damm müsse nun genau untersucht und für die Zukunft besser geschützt werden.

20 Pumpen waren im Einsatz

Premierminister Boris Johnson dankte auf Twitter allen Einwohnern für ihre Geduld und den vielen Helfern für ihren Einsatz. Auch das Militär hatte sich beteiligt.

Einsatzkräfte hatten die Struktur des beschädigten Bauwerks gestützt und den Wasserstand mit Hilfe von mehr als 20 Hochleistungspumpen deutlich gesenkt. In der Grafschaft Derbyshire hatte es in den Tagen zuvor ungewöhnlich stark geregnet. Binnen 48 Stunden gab es so viel Niederschlag wie sonst in eineinhalb Monaten.

Für den Fall eines Dammbruchs hatten die Feuerwehren bereits sechs Rettungsboote in dem Gebiet bereitgestellt. Um Plünderungen in dem 6500-Einwohner-Städtchen zu verhindern, hatte die Polizei auch eine Drohne eingesetzt.

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