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Schlittelnde Personen
Legende: Oft sind Schlittler zu schnell unterwegs. Keystone
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Panorama Die zehn Gebote für Schlittler

Über 10'000 Personen verletzten sich im Durchschnitt jedes Jahr beim Schlitteln. Zehn Regeln der Beratungsstelle für Unfallverhütung sollen dem nun entgegenwirken.

Gemäss einer Studie sind etwa fünf Prozent der Wintersportunfälle Schlittelunfälle. Die meisten gehen relativ glimpflich aus. Doch gerade bei Erwachsenen kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen. Auch Todesfälle wurden in den letzten Jahren fast in jedem Winter verzeichnet.

Das Verhalten der Schlittler sei mitentscheidend bei der Vermeidung von Unfällen betont die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) in ihrer Mitteilung. Viel zu häufig gingen Schlittler Risiken ein, die sie nicht bewältigen könnten, sei es aus Übermut oder weil sie Gefahren unterschätzten.

Geschwindigkeit anpassen

Die Organisationen Swiss Sliding, BFU und Seilbahnen Schweiz haben nach dem Vorbild der Verhaltensregeln für Skifahrer nun auch Regeln fürs Schlitteln definiert.

Diese besagen unter anderem, dass die Schlittler auf andere Rücksicht nehmen müssen, die Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können anzupassen haben und nur mit genügend Abstand überholen dürfen.

Download

Die Regeln sind illustriert und werden den Schlittlern in Form von Tafeln am Start der Schlittelwege bekannt gemacht. Manche Bergbahnen verteilen auch entsprechende Flyer. Hier geht's zum Download der Schlittelregeln.

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