Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Fifa zeigt Komiker wegen Banknoten-Aktion an

Der Fussball-Weltverband Fifa hat bei der Polizei Zürich Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gegen den britischen Komiker Simon Brodkin gestellt. Nach Angaben eines Polizeisprechers werde der Antrag nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Legende: Video Der Grund der Anzeige: Brodkins Geldwerf-Aktion abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.07.2015.

Nun wird die Fifa also auch juristisch aktiv: Brodkin hatte bei einer Pressekonferenz mit Fifa-Präsident Sepp Blatter Geldscheine in Richtung des 79-Jährigen geworfen. Dies sei für Nordkorea 2026. Als Botschafter des nordkoreanischen Fussballs sei er froh, dass er einen Deal mit der Fifa und Nordkorea für die WM 2026 abschliessen konnte, rief Brodkin dabei.

Blatter erklärte, dies habe «mit Fussball nichts zu tun». Er liess Brodkin vom Sicherheitsdienst abführen und verschob die ohnehin um eine Stunde verzögerte Pressekonferenz erneut. «Das ist jemand, der nicht gut erzogen ist», hatte Blatter erklärt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von S. Bachmann, Zürich
    Der Gag war ein Brüller. Brodkin sollte dafür einen Comedypreis bekommen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Keller, Olten
    Wie verzweifelt muss die FIFA sein, dass Sie eine solche Aktion (für mich einfach nur ein Spass) strafrechtlich verfolgen müssen. Anscheinend haben die Herren aus den letzten paar Wochen nichts gelernt. Anstatt Brodkins sollte die FIFA, wenn schon jemand verklagt werden muss, den Sicherheitsdienst oder Beauftragte verklagen. Der hat seinen Job schliesslich nicht richtig gemacht. Aber dies passt ja wieder einmal zu Herr Blatter und seinem ‚Verein‘. Die Fehler immer schön bei den anderen suchen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Fuchs, Bern
    Dass Herr Blatter keinen Spass versteht wissen wir seit dem Rauswurf seines Kommunikationschefs de Gregorio. Zur Erinnerung der Witz den Walter de Gregorio bei Schwawinski erzählte: "Der FIFA-Präsident, der Kommunkationschef und der FIFA-Generalsekretär sitzen zusammen im Auto, wer fährt? Antwort:Die Polizei". Der Berater Klaus Stöhlke hat Blatter dann geraten de Gregorio zu entlassen. Dieser hat im Hintergrund seine Finger im Spiel. (Ist er etwa der Pate der FIFA :lol)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen