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Hitze und Schwitzen 2019 war in Europa das wärmste Jahr seit Messbeginn

  • 2019 war das wärmste Jahr in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen.
  • Weltweit habe es sich um das zweitwärmste Jahr gehandelt.
  • Über mehrere Monate wurden Temperaturrekorde gebrochen, so die Wissenschaftler vom Kopernikus-Klimawandeldienst.
Video
Aus dem Archiv: Ganz Europa schwitzt
Aus Tagesschau vom 24.07.2019.
abspielen

Den Auswertungen der Wissenschaftler , Link öffnet in einem neuen Fensterzufolge sind auch die klimaschädlichen Kohlendioxid-Konzentrationen (C02) in der Atmosphäre gestiegen. Die Experten sprachen von «zweifelsohne erschreckenden Alarmsignalen». Kopernikus ist das wichtigste Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union.

Eine Reihe aussergewöhnlich warmer Jahre

Deutlich wärmer im Vergleich zum Durchschnitt von 1981 bis 2010 war es demnach in Alaska und über weiten Teilen der Arktis. Nahezu alle Landmassen waren den Statistiken zufolge überdurchschnittlich warm, vor allem in Ost- und Südeuropa, Südafrika sowie Australien, wo derzeit grossflächige Brände wüten. In Teilen Kanadas lagen die Jahrestemperaturen dagegen unter dem Durchschnitt.

Der Kopernikus-Klimawandeldienst

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Der im englischen Reading beheimatete Dienst ist einer von sechs Institutionen, die von der EU im Rahmen des Kopernikus-Programms gestartet wurden. Das Kopernikus-Programm, Link öffnet in einem neuen Fenster ist das Erderforschungsprogramm der EU und der Europäischen Raumfahrt-Agentur.

Ziel des Dienstes ist der Aufbau einer EU-weiten Wissensbasis zur Unterstützung von Massnahmen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an die globale Erwärmung.

Speziell auf Europa bezogen herrschten den Experten zufolge das ganze Jahr überdurchschnittlich warme Temperaturen. Zwar brachen die Durchschnittstemperaturen der einzelnen Jahreszeiten keine Rekorde. Über das gesamte Jahr gesehen habe Europa aber sein wärmstes Kalenderjahr erlebt, ganz knapp vor 2014, 2015 und 2018, so die Forscher.

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37 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Wer immer noch leugnet, dass der Mensch kräftig die Atmosphäre aufheizen hilft (und schon tüchtig aufgeheizt hat), benimmt sich achtlos gegenüber dem Mit-Leben auf diesem Planeten. Ehrlicher von jenen "Leugnern" wäre zuzugeben, nichts Persönliches zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen zu wollen. Wer Verantwortungsgefühl hat gegenüber den nachfolgenden Generationen, heisst Steuern nach Einkommen und Vermögen (erst für Vermögende spürbarer) und privaten Verzicht gut.
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  • Kommentar von Max Hess  (MAH)
    Eine starke Klimaerwärmung könnte die beste Therapie gegen die Krankheit Mensch für unseren Planeten sein und für Flora und Fauna die Chance, sein uns los zu werden.
    Dazu müsste die Erwärmung viel schneller und stärker werden. Vielleicht gelingt dies mit Hilfe des Bevölkerungswachstum.
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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Die Menschheit wurde in den letzten 30 Jahren durch Wirtschaft und massenweise gesprossenen Kursanbieter richtiggehend zu EGO geschult, dass wir nun GEMEINSAM gegen die Klimakatastrophe vorgehen sollten. Heute sagen viele, zuerst die anderen, dann erst ich etwas ändern. Es ist leider schon 12:10 und viele machen lieber Party oder Festival, statt den Ernst der Lage zu erkennen. Unter dem Motto, nach mir die Sintflut. Auch ein Kapitel der Kurse: geniess Dein Leben wie Du es für gut findest.
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    1. Antwort von Max Hess  (MAH)
      Da meine Frau und ich nie Kinder wollten, wir also weder Kinder, diese Enkel und diese Urenkels.usw. erzeugt haben, werden nach unserem Ableben durch uns keine weiteren Emissionen anfallen. Da habe ich ein gutes Gewissen und geniesse die wärmeren Tage.
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