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Medien zum Fall Behrami Von Super-Gau bis Kontrollverlust

«Respektlos»: Die Presse kritisiert den Umgang des Fussballverbands mit dem Nati-Spieler scharf.

Legende: Audio Pressestimmen zum Fall Behrami abspielen. Laufzeit 02:51 Minuten.
02:51 min, aus SRF 4 News aktuell vom 07.08.2018.

Nati-Trainer Vladimir Petkovic hat am Montag mit Valon Behrami über dessen sportliche Zukunft gesprochen – und ihm nach Darstellung Behramis mitgeteilt, dass er künftig nicht mehr auf ihn setze.

Petkovic widersprach den Aussagen Behramis. Er plane lediglich, in den A-Team-Spielen der Nations League gegen Island und Belgien sowie in den Testspielen gegen England und Katar junge Spieler einzusetzen, damit sich diese empfehlen könnten.

In der Presse kommt die Auffrischung der Schweizer Nationalmannschaft grundsätzlich positiv an. Wie der SFV den Umbau aber kommunizierte, wird kritisiert. Der «Blick» titelt: «Die Nati ist ein Scherbenhaufen». Der Blick-Sportchef versteht zwar, dass der Nationaltrainer Vladimir Petkovic die Nati umbaut. Aber:

Wie dieser Umbau vonstatten geht, gleicht einem Super-Gau.
Autor: «Blick»

Die Aargauer Zeitung titelt: «Riskanter Versuch eines Neustarts: Es bleiben dunkle Wolken über der Nati». Auch hier sieht der Kommentator eine Auffrischung des Nati-Teams zwar positiv – wären nur nicht die diffusen Umstände.

Wie der SFV mit Valon Bahrami umgehe, sei respektlos, schreibt die «NZZ». Der SFV wirke zum wiederholten Mal überfordert.

Der Schweizerische Fussballverband hat die Kontrolle verloren.
Autor: «NZZ»

Der «Tagesanzeiger» wiederum streicht die Diskussion rund um die Doppelbürger der vergangenen Weltmeisterschaft heraus. Der Kommentator glaubt, dass es weiter unruhig bleibe, denn die Doppelbürger-Diskussion sei längst nicht ausgestanden.

Es rumort weiter.
Autor: «Tages-Anzeiger»

Der Hashtag #Behrami ist auf Twitter einer der meistgenutzten heute Morgen. Die Reaktionen sind zum grössten Teil auf der Seite des Mittelfeldspielers Valon Behrami. So schreibt ein Twitter-User zum Beispiel:

Aber es gibt natürlich auch Reaktionen gegen den Tessiner:

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