Zum Inhalt springen

Nach Erdbeben auf Ferieninsel 560 Touristen sitzen auf Vulkan in Indonesien fest

  • Nach dem Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sitzen mehr als 500 Wanderer auf einem aktiven Vulkan fest.
  • Ihnen wurde durch Erdrutsche der Weg abgeschnitten.
  • Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich am Sonntag 50 Kilometer nordöstlich von Lomboks Hauptort Mataram ereignet.

Betroffen seien 560 Touristen und Bergführer, teilte der Chef des Rinjani-Nationalparks, Sudiyono, mit. «500 befinden sich im Gebiet Segara Anakan und 60 in Batu Ceper.» Durch das Beben war tonnenweise Geröll und Schlamm am Berg niedergegangen, die Wanderwege wurden nach dem Erdbeben gesperrt.

Legende: Video Zerstörung nach Erdbeben in Indonesien abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 30.07.2018.

Helikopter und Rettungsteams zu Fuss wurden entsandt, um die Hänge des Bergs Rinjani abzusuchen. An dem Berg befinden sich zahlreiche Wanderwege, die bei Touristen beliebt sind.

Beim Erdbeben kamen mindestens 16 Menschen ums Leben. Nach dem ersten Erdstoss gab es zwei weitere starke Beben sowie mehr als hundert Nachbeben.

Auf dem Pazifischen Feuerring

Lombok ist die kleinere Nachbarinsel von Bali. Lange Zeit galt sie als Geheimtipp für Leute, denen Bali zu touristisch geworden war. Inzwischen sind aber auch dort viele Urlauber unterwegs. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder kommt es vor, dass dort die Erde bebt und Vulkane ausbrechen.

Legende: Die Insel Lombok wird seit mehreren Tagen von einer Erdbebenserie erschüttert. srf

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Samuel Nogler (semi-arid)
    Hoffentlich gibt's dort keinen Ausbruch wie 1257, sonst müssen wir den jetztgen Sommer noch geniessen, denn der nächste würde erst im 2020 wiederkommen, wobei vorübergehend wachsenden Gletscher durchaus einen gewissen Reiz hätten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Erdbeben sind auch grausame Naturgewalten, genauso wie Feuer und Wasser (Fluten, Überschwemmungen) denen der Mensch machtlos gegenüber steht. Sie bringen Tod, viel Leid, eben eine Katastrophe. Der Mensch hat vieles mitverschuldet mit der Umweltzerstörung und CO2 Verbrauch. Wir sollten das endlich erkennen. Ich wünsche allen Touristen, dass sie gesund nach Hause kommen und den Einheimischen, die Hab und Gut verloren haben genügend Humanitäre Hilfe für einen Neuanfang.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andread Grieder (Tschiggi@Ff)
    Auch wenn sie recht haben, aufgrund einer solchen Katastrophe fehlt mir vollkommen das Verständnis für ihren Kommentar. Am Ende geht es bei einer Katastrophe nicht in erster Linie um betroffene Touristen und zudem erlaubt Tourismus der lokalen Bevölkerung ein Einkommen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      "zudem erlaubt Tourismus der lokalen Bevölkerung ein Einkommen." Das ist eine faule Ausrede! Die lokalen Menschen haben eher besser gelebt zu Zeiten ohne Tourismus. Was der Tourismus sonst noch alles angerichtet hat (vorallem in Asien) ist himmelschreiend. Da braucht es sicher keine solche Rechtfertigungen die jeder Grundlage entbehren ...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen