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Ozapft is! Das Oktoberfest in München hat begonnen.
Aus News-Clip vom 21.09.2019.
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Ozapft is! am Oktoberfest Schon nach zehn Minuten Arbeit für die Sanitäter

  • Mit zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter das erste Fass Bier auf der Wiesn angezapft.
  • Damit ist das 186. Oktoberfest eröffnet.
  • Bereits nach 10 Minuten haben Sanitäter die erste «Bierleiche» behandelt.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter reichte das erste Mass Bier Ministerpräsident Markus Söder, um mit ihm auf eine friedliche Wiesn anzustossen. Böllerschüsse verkündeten dazu den Start des grössten Volksfests der Welt.

Danach bekamen auch die Wiesn-Gäste in den Zelten das erste Bier. Die Mass kostet bis zu 11.80 Euro, das sind 30 Cent mehr als der Höchstpreis des Vorjahres.

Berlin war gestern die Hauptstadt von Deutschland, aber heute ist es München.
Autor: Markus SöderBayerischer Ministerpräsident

Mit Blick auf die stundenlangen Gespräche zum Klimakompromiss der Bundesregierung sagte der bayrische Ministerpräsident und CSU-Chef: «Bei aller Bedeutung von Koalitionsverhandlungen – Berlin war gestern die Hauptstadt von Deutschland, aber heute ist es München, weil es das bedeutendste Fest der Welt ist.» Star des Tages sei aber das Bier.

Erste «Bierleiche» nach 10 Minuten

Zehn Minuten nach dem Anzapfen haben Sanitäter die erste «Bierleiche» behandelt. «Eine 18-jährige Engländerin hatte vorher zuviel getrunken und dann eine Alkoholvergiftung erlitten», teilte die Aicher Ambulanz Union mit.
Den ersten Abtransport von der Wiesn ins Spital verzeichnete der Sanitätsdienst wenige Minuten später: Eine Bedienung hatte einen Masskrug ins Gesicht bekommen.

In den gut zwei Wiesnwochen sind in der Sanitätswache rund 600 Helfer und 50 Ärzte im Einsatz. Die kümmern sich nicht nur um Betrunkene, sondern auch um gesundheitliche Probleme wie Schnittverletzungen und Herz-Kreislaufbeschwerden.

Sechs Millionen Besucher

Rund 600 Polizeibeamte und viele hundert Ordner sollen an den 16 Festtagen für Sicherheit sorgen. Das Gelände ist auch dieses Jahr umzäunt, an den Eingängen wird stichprobenartig kontrolliert. Es gibt noch mehr Videokameras und zusätzliche Beamte mit Bodycams. Bis zum 6. Oktober werden gut sechs Millionen Gäste erwartet.

Stromverbrauch einer Kleinstadt

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Die Klimafrage hat längst auch das Oktoberfest erreicht: Dieses verbraucht an den gut zwei Festwochen so viel Strom wie eine Kleinstadt mit 21’000 Einwohnern.

2018 waren es 2,93 Millionen Kilowattstunden Strom. Dazu wurden 200’937 Kubikmeter Erdgas verbraucht. Durch Ökostrom und Ökogas spart das Fest gemäss der Deutschen Presseagentur DPA rund 1000 Tonnen CO2 ein.

Forscher der Technischen Universität München (TUM) hatten 2018 einen erhöhten Methanausstoss gemessen. Sie fanden auf dem Wiesngelände im Schnitt sechsfach erhöhte Methanwerte verglichen mit der Zeit vor oder nach dem Volksfest. Wahrscheinlich liege dies an den Gasgrills.

Eine Handvoll Zelte haben Solarzellen fürs heisse Wasser. LED-Lampen erleuchten die Zelte. Spülwasser der Bierkrüge wird in den Zelten für die Toilettenspülung verwendet. Die Stadt berücksichtige bei der Zulassung noch mehr als früher Umweltverträglichkeit und Regionalität, sagte der Oberbürgermeister.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Das Oktoberfest ist eine tolle Sache und gehört zu München
    wie Raclette und Fondue zur Schweiz.Betonung auf München.
    auch im Rest von Bayern soll gefestet werden.Hier haben wir
    unsere eigenen Feste wie Knabenschiessen,Herbstmesse oder
    die Esplanade.Lasst also diesen Kulturimport zwecks Bierumsatz-
    Steigerung,speziell Dirndl haben hier nichts zu suchen,wir haben eine
    eigene,wertvolle und erst noch schönere Kultur der Trachten.
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  • Kommentar von Michel Koller  (Mica)
    Ist auch nicht mehr als ein grosses Massenbesäufnis. Jeder wie er will aber für mich macht dies noch kein Volksfest.
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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Waaas? O'zapft is in Minga?

    Bitte nicht schon wieder eine Mini-Ausführung des Oktoberfests im Zürcher HB veranstalten. Bitte nicht.
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