Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Schon wieder Föhn 17 Grad mitten in der Nacht

Um Mitternacht wurden in Altdorf 17 Grad gemessen. Mit stürmischem Föhn geht es bis am Freitagnachmittag weiter.

Selten gab es so viele ausgeprägte Föhnphasen wie im November und Dezember. Schuld an dieser Häufung von Föhnereignissen sind die zahlreichen kräftigen Tiefdruckgebiete über dem nahen Atlantik. Auf ihrer Vorderseite stellt sich über den Alpen immer wieder Föhn ein, so auch in der Nacht zum Donnerstag.

Video
Aus dem Archiv: Gross-Föhnlage
Aus Meteo vom 18.12.2019.
abspielen

In Altdorf zeigte das Thermometer schon um Mitternacht einen Wert von 17.0 Grad. Auch in den übrigen Föhngebieten war es bereits in der Nacht sehr mild. In Sevelen, im St. Galler Rheintal, wurden 16.1 Grad gemessen und in St. Gallen Notkersegg 14.3 Grad. In Elm, in Engelberg und in Oberriet zeigte das Thermometer jeweils einen Höchstwert von 12.9 Grad an.

Bis zu den Höhenzügen des Mittellandes

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

In abgeschwächter Form erreichte der Föhn auch die Höhenzüge des Mittellandes. So wurden auf dem Hörnli im Zürcher Oberland 11.6 Grad gemessen und auf dem Uetliberg 12.8 Grad. Gleichzeitig war es aber im Flachland frisch. Am Flughafen Zürich, Luftlinie rund 10 Kilometer vom Uetliberg entfernt, sank die Temperaturen bis auf -1.6 Grad.

Föhn wird noch stärker

Der Föhn wird im Laufe des Tages noch stärker. Den Spitzenwert wird er in der kommenden Nacht und am Freitagvormittag erreichen. Die Maximalböen dürften auf den Bergen im Bereich zwischen 140 und 170 Kilometer pro Stunde liegen, aber auch in den Tälern sind Böen bis 130 Kilometer möglich.

Mit Föhn dürften die Temperaturen stellenweise bis auf 20 Grad ansteigen. Mit dem Ende des Föhns am Freitagabend sorgt eine stürmische Kaltfront für eine deutliche Abkühlung und Schnee bis auf rund 1000 Meter herunter.

Wie wird das Wetter?

SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Basti Müller  (Basti Müller)
    Ich würde gerne denken, dass es das Wetter ist. Und ja, natürlich ist es das Wetter, aber leider auf der Basis eines veränderten Klimas. Wer sich keine Soigen macht, hat sehr gute Verdrängungsstrategien oder wurstelt sich die Fakten zurecht, so dass es doch noch klappt mit dem guten Lebensgefühl. Ich für meinen Teil mache mir Sorgen, wenn ich mich im Dezember fühle, als ob es ein September in den 90er wäre!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Seit ich lebe ist das vermutlich der wärmste Dezember, nicht das der Norden um England und Olso warm ist, das erste mal lässt auch Russland auf sich warten, der Schnee im Flachland kommt wohl dieses Jahr frühestens im Februar. Nun mich stört es nicht die Bäume werden es sogar schätzen und sich erholen. Hat alles zwei Seiten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Aber klar, für viele ist es wohl wieder das Klima, bzw. das böse CO2, auch wenn es schlicht die Wetterkonstellation mit den Hoch und Tiefs ist. Ähnlich jeweils auch in etwas wärmeren Sommer, wenn es logischerweise mit langen Schönwetterperioden überdurchschnittlich warm wird ;-(
    Ablehnen den Kommentar ablehnen