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Neuseeland will rauchfrei werden
Aus Tagesschau vom 09.12.2021.
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«Smokefree 2025 Action Plan» Neuseeland will zu einem rauchfreien Land werden

  • Neuseeland will zu einem rauchfreien Land werden und den Verkauf von Zigaretten an zukünftige Generationen verbieten.
  • Die neuen Regeln sollen voraussichtlich ab Ende kommenden Jahres gelten, berichtete die Zeitung «New Zealand Herald».

Jugendliche, die bei Inkrafttreten eines entsprechenden Gesetzes mit dem Namen «Smokefree 2025 Action Plan» jünger als 14 Jahre seien, könnten in dem Pazifikstaat niemals legal Tabakprodukte kaufen, sagte die stellvertretende Gesundheitsministerin Ayesha Verrall.

«Wir wollen sicherstellen, dass junge Leute nie mit dem Rauchen anfangen, also machen wir es strafbar, rauchbare Tabakprodukte an Jugendliche zu verkaufen», so Verrall. Dem Plan zufolge können Raucher dann auch nur noch Tabakwaren mit sehr niedrigem Nikotingehalt kaufen. Zudem sollen immer weniger Geschäfte die Erlaubnis erhalten, Tabakwaren anzubieten.

Kritiker warnen: Illegaler Handel könnte ansteigen

«Dies ist ein historischer Tag für die Gesundheit unseres Volkes», betonte Verrall. Rauchen sei die häufigste vermeidbare Todesursache in Neuseeland, so die Politikerin. Die durch das Rauchen verursachte Schäden seien besonders bei den Maori (den Ureinwohnern des Landes) und in Gemeinden mit niedrigem Einkommen spürbar. Verrall kündigte auch Massnahmen an, um Rauchern bei der Entwöhnung zu helfen.

Abstimmung über Tabakwerbung in der Schweiz im Februar

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Auch in der Schweiz gibt es Bemühungen, die Jugend vor dem Tabakkonsum zu schützen. Am kommenden 13. Februar stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung (Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung)» ab. Diese will Tabakwerbung überall dort verbieten, wo Kinder und Jugendliche sie sehen können, zum Beispiel in der Presse, auf Plakaten, im Internet, im Kino, in Kiosken oder an Veranstaltungen.

Bundesrat und Parlament wollen weniger weit gehen und haben Gesetzesänderungen beschlossen, die bei einem Nein zur Initiative in Kraft treten würden. Am Donnerstagnachmittag lanciert Gesundheitsminister Alain Berset vor den Medien in Bern den Abstimmungskampf – und wirbt dabei für ebendiesen indirekten Gegenvorschlag und ein Nein zur Volksinitiative.

«Wenn wir verhindern, dass Menschen mit dem Rauchen anfangen, und denen, die rauchen, beim Aufhören helfen, decken wir beide Enden des Spektrums ab», sagte sie. Kritiker warnen aber bereits, dass ein Verbot den illegalen Handel auf dem Schwarzmarkt anheizen werde.

SRF 4 News, 09.12.2021, 06:00 Uhr;

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41 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community. Wir schliessen die Kommentarspalten für heute und bedanken uns herzlich für Ihre Kommentare. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch morgen wieder mit dabei sind. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Rolf Himmelsbach  (Aber hallo!)
    Die krankheitskosten welche durch das Rauchen entstehen dürften wesentlich höher sein als die Einnahmen welche über die Tabaksteuer generiert wird. Es lohnt sich immer mit dem Rauchen aufzuhören oder besser gar nicht erst damit anzufangen!
  • Kommentar von Michael Fuchs  (mfuchs)
    Ich denke Rauchen sollte nicht kriminalisiert werden. Aber deutlich stärker aus dem öffentlichen Leben verschwinden. Australien macht das nicht schlecht, dort sieht man sehr wenige Raucher, und ist fast nie vom Passivrauchen betroffen. Rauchverbot in Aussenbereichen von Restaurants/Cafés, Stadien, Spielplätzne, 7m um Eingänge zu Gebäuden, gut besuchten Stränden (für uns in Bädern, am Seeufer), Haltestellen, auf Märkten. Überall dort, wo sich viele Leute aufhalten.