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Eine Sonnenfinsternis auf der Erde vom Mond aus gesehen
Legende: Ein galaktischer Anblick: Die Sonnenfinsternis vom 2. Juli 2019 vom Mond aus gesehen. Harbin Institute of Technology, CAMRAS, DK5LA
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So sahen Sie die Erde noch nie Erstes Sonnenfinsternis-Foto vom Mond aus

Das Sensationsbild gelang einem deutschen Hobbyfunker, der mit der chinesischen Raumfahrtbehörde zusammenarbeitet.

Ein Amateurfunker aus Deutschland hat ein spektakuläres Foto einer Sonnenfinsternis aus der Mondperspektive veröffentlicht. Das Foto zeigt die blaue Erde mit dem schwarzen Schatten links oben. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet.

Das Bild sei am 2. Juli entstanden und zeige die Sonnenfinsternis über dem Pazifik bei Chile, sagte Amateurfunker Reinhard Kühn. Aufgenommen wurde es vom chinesischen Mondsatelliten «Longjiang 2».

Video
Aus dem Archiv: Die Sonnenfinsternis vom 2. Juli von der Erde aus
Aus Newsflash vom 02.07.2019.
abspielen

Den Download des Bildes konnte Kühn selber starten. Der 70-jährige ehemalige Banker arbeitet seit Mitte 2018 mit den Chinesen zusammen. «Die Chinesen haben festgestellt, dass sie jemand brauchen, der den Uplink machen kann, wenn in China der Mond nicht mehr sichtbar ist», erklärt er.

Für den chinesischen Satelliten erhielt Kühn vom Harbin Institute of Technology in China eine Datenbank mit Befehlen, die er über seine Antenne ausstrahlen kann. So konnte er auch den Download auslösen. Das Foto wurde dann über das Dwingeloo-Radioteleskop in den Niederlanden und von chinesischen Stationen empfangen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Bei dieser Mondmission (Landung auf der Mondrückseite und Positionierung eines Satelliten im Mondorbit) haben die Chinesen den US-Amerikanern etwas voraus.
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Dachte Satelliten sind in einer erdnahen Umlaufbahn. Wusste nicht, dass die Chinesen Satelliten haben, die hinter dem Mond herumfliegen oder sogar um den Mond herum.
    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Die eigentliche Sensation ist, dass die Chinesen eine Sonde am Lagrangepunkt haben. Dieses Sonde empfängt die Funksignale des Satelliten hinter dem Mond. Sie sind die ersten die das geschafft haben.
    2. Antwort von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
      @Müller. Also so wie ich das aus den Blogs der Beteilgten verstanden habe, wurden die Signale des Microsatelliten direkt empfangen (von den Antennen der Funkamateure und der grossen Radioantenne). Dieser Satellit ist eigentlich nicht Teil der chinesischen Mondmission sondern ein Projekt von Amateurfunkern. Lasse mich aber diesbezüglich gern korrigieren.
  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Schoen, die Erde als farbenfrohe "Spiel-Klunker" ... Unschoen... wir gehen mit unserer Welt um als waere es eine Spielklunker.... das nur so ein Gedanke...
    Die Aufnahme und die Leistung... enorm!