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Legende: Video Die Studenten kamen glimpflich davon abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 16.02.2019.
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Studenten wohlauf Teile von St. Petersburger Universität stürzen ein

  • Im Uni-Gebäude sind Deckenteile eingestürzt, Wände eingebrochen und ganze Stockwerke kollabiert – während des Unterrichts. Dutzende Studenten und Mitarbeiter wurden eingeschlossen, teilt der Zivilschutz mit.
  • Knapp 90 Menschen wurden aus dem zerstörten Gebäude gerettet. Nach ersten Erkenntnissen sind alle glimpflich davongekommen, niemand kam ums Leben und es gab auch keine Schwerverletzten.
  • Wie es zum Einsturz gekommen ist, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt unklar.
Man sieht sich Schäden an
Legende: Vier Stockwerke sind im Uni-Gebäude eingebrochen. VK / Walerija Wasiljewa

Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie sich innerhalb weniger Sekunden an den Wänden Risse bilden und diese dann einstürzen. Mindestens vier Stockwerke sind eingebrochen.

Der Rektor der Uni berichtet gegenüber der Agentur Interfax von«lautem Knarren und ungewöhnlichen Geräuschen», die dem Einsturz vorangingen. Daraufhin seien alle aus dem Gebäude gestürmt, einige gelangten über die Feuerleiter ins Freie.

Das Gebäude gehört zur staatlichen Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik St. Petersburg und liegt im historischem Zentrum der Millionenstadt. In einem der Stockwerke sollen unmittelbar vor dem Einsturz kleinere Reparaturarbeiten vorgenommen worden sein. Die Behörden ermittelten, ob dabei alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten wurden.

Eingedelltes Dach
Legende: Weshalb Teile des Gebäudes kollabierten, bleibt bis jetzt unklar. VK / Walerija Wasiljewa

In Russland kommt es immer wieder zum Einsturz von Gebäuden. Erst am Silvestertag war in der Industriestadt Magnitogorsk in Sibirien ein Wohnhaus bei einer Gasexplosion zerstört worden. Dabei waren rund 40 Menschen ums Leben gekommen. Häuser in Russland sollen mindestens einmal im Jahr auf Mängel kontrolliert werden, vielfach wird dies jedoch nicht eingehalten. In ältere Wohnhäuser wird zudem kaum noch investiert, viele sind marode und baufällig.

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