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Starke Windböen am Donnerstag
Aus me_meteo vom 26.02.2020.
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Sturmtief über der Schweiz Wird «Bianca» so stark wie «Sabine», Felix Blumer?

«Lolita», «Petra», «Sabine», «Tomris» – und nun «Bianca». Der Winter ist zwar mild, bringt aber viele Sturmtiefs mit sich. Was ab Donnerstagmittag zu erwarten ist, weiss SRF-Meteorologe Felix Blumer.

Felix Blumer

Felix Blumer

Meteorologe, SRF

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Blumer ist seit 1994 Meteorologe und arbeitet seit 2004 bei SRF Meteo.

SRF News: Ab wann ist mit «Bianca» zu rechnen und wo macht sich das Sturmtief besonders bemerkbar?

Felix Blumer: Schon ab Mittag muss man in der Höhe, vor allem auf den Jurahöhen und an den Voralpen, mit Sturm rechnen. Am Nachmittag und Abend kann es auch im Flachland kräftige Böen geben, vor allem in der Nordwestschweiz, am Jurasüdfuss und im zentralen und östlichen Mittelland. Im Flachland liegen die Böenspitzen zwischen 70 und 110 Kilometern pro Stunde, auf den Bergen und den Jurahöhen sind lokal bis 150 Kilometer pro Stunde möglich.

Ist «Bianca» von der Stärke her mit «Tomris» oder «Sabine» vergleichbar?

Man kann Stürme nie direkt miteinander vergleichen. Am einen Ort stürmt es etwas mehr, am anderen etwas weniger. Das kommt immer auf die Ausrichtung der Station und die genau Anströmrichtung an. Am Nordrand der Schweiz ist die Grössenordnung wahrscheinlich ähnlich.

Ab wann kehrt wieder Ruhe ein?

In der zweiten Nachthälfte lässt der Sturm rasch nach.

Was sollen die Menschen beachten, wenn der Sturm tobt?

Nicht in die Wälder gehen, Trampoline sichern, Baugerüste meiden und generell die Augen offen halten!

Ab dem Nachmittag ist wieder mit Schnee zu rechnen – birgt die Kombination Schnee und Sturm besondere Gefahren?

Es kann zu Schneeverwehungen kommen. Vor allem entlang der Voralpen und im Jura könnte der Strassenverkehr beeinträchtig werden. In diesen Gebieten kann man von einer Sekunde auf die andere in eine Schneeverwehung geraten. Entsprechend ist die Geschwindigkeit anzupassen.

Sind Schäden zu erwarten?

Ja, sie sind besonders in den erwähnten Gebieten durchaus möglich.

Das Gespräch führte Mareike Rehberg

Wie wird das Wetter?

SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

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SRF 4 News, 27.2.2020, 9:30 Uhr;srf/rehm

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Babette Ernst  (Babe)
    Wieso schimpfen Sie so auf SRF Wettervorhersage-zum einen scheinen Sie es selbst zu lesen und zum anderen gibt es durchaus Personen, für welche es relevant ist,mit was für Wetter wann zu rechnen ist.für Rollstuhlfahrer und kinderreiche Menschen kann so etwas durchaus interessant sein,da Ausflüge oder schlicht ein Einkauf so in die „wetterruhigere“ Tageszeit gelegt werden kann. Ich hoffe ,der nächste Sonnenschein bringt Ihnen Freude -ob von selbst entdeckt oder vorher nachgelesen...
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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Sensationell, wirklich, da gibt es „Stürme, Schnee, Regen, Sonne, Wolken u.v.m. Vor dem nächsten tobenden Sturm muss natürlich mit einen extra dafür aufbereiteten Artikel gewarnt werden. Hallo, wir leben nicht in den USA, wo man darauf hinweisen muss, dass ein Raclette Grill heiss werden kann und man Katzen nicht in der Mikrowelle trocknet. Früher wurde im Wetterbericht erwähnt, dass vereinzelt mit Sturmböen gerechnet werden muss.
    MfG
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Peter Amthauer, da haben Sie recht. Noch haben wir die Wahl unsere Info-Geräte und zweiten Ich's auszuschalten, wenn sie sich denn ausschalten lassen und nicht nur so tun .... aber das ist eine andere Geschichte .....Draussen tanzen die Schneeflocken während die Sträucher und Bäume vor dem Haus von Kopf bis Fuss fast schon auf Frühling eingestellt sind ....
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    2. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      Fr. Kunz, viele schauen Meteo, einfach weil es einem Wunder nimmt!!! Hr. Amthauer meint aber die "Vorschriften", welche vom Meteodach herunterposaunt werden. Mir kommt es manchmal vor wie eine Bevormundung. Jeder normal denkende Mensch weiss, dass bei gefrierendem Regen auf der Strasse Glatteisgefahr besteht. Das muss kein Meteorologe explizit in meine Stube hinein plappern.
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    3. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Magrith Holzhammer, absolut Ihrer Meinung. Wetter ist doch ein zentrales Thema und da lässt sich wunderbar darüber reden. ..... Herr Amthauer hat ja darauf hingewiesen, wie manchen Nach'Industriegenerationen' die gewöhnlich praktische Alltäglichkeit-Tauglichkeit abgesprochen wird .... Darum plädiere ich ja, dass wir so viele Bäume in den Städten haben wie Kinder, weil es mir ein Geburtsrecht scheint, dass jedes Kind auf Bäume klettern darf u.ä. :-)
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Nummeriert doch diese Stürme .... So wird es auch sichtbarer, ob und wie viele es sind und werden. Geht halt eine Einnahmequelle flöten ....
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    1. Antwort von Pierre De Laval  (Petros74)
      Was für eine langweilige Idee - und Sie denken immer nur ans Geld...

      Ist doch wunderschön dass wettergeschehen Namen haben - so reden wir bis heute von „Lothar“ - aber welche Nummer hatte er?? Längst vergessen.

      Und Sie heissen ja auch beWUSST ANTIGONE und nicht „Mädchen Nr. 257“ oder einfach Susi oder Saskia, wie viele andere...
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    2. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Vielleicht, Pierre de Laval, ein Symptom einer individualistisch sich gebenden Menschengesellschaft, dass Winde/Stürme nach individuellen Namen und Gusto, die Leute sich auch kaufen können, benannt werden? Ich für meinen Teil finde es gut, solch mächtigen Gesellen oder freundlichen Brisen die Namen von Göttinen und Götter zu geben. Die können sicher besser mit deren Folgen umgehen. Aber diese Demut scheint uns abhanden gekommen zu sein. Zahlen haben da so manche magische Vorteile.
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    3. Antwort von Jonny Berger  (Landkind)
      Nein, Namen sind mir denn doch auch lieber. Stellen Sie sich doch mal vor, wir müssten über diesen vermaldeiten Sturm Nr. 11 fluchen. Da ist es doch viel weniger langweiliger, wenn man/frau über Sturm Lothar spricht. Namen bleiben mir persönlich sowieso länger im Gedächtnis. Meine Meinung also: Bleibt bei den Namen!
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