Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

UNO-Bericht Fast ein Fünftel aller Lebensmittel landet im Müll

  • Rund 17 Prozent der verkauften Lebensmittel weltweit sind einem UNO-Bericht zufolge 2019 im Müll gelandet.
  • Das seien 931 Millionen Tonnen Lebensmittel, die in den Mülleimern von Privatwohnungen, Restaurants, Läden und anderen Essensanbietern endeten.
  • Dies entspreche etwa 23 Millionen voll beladener Lastwagen, die aneinandergereiht siebenmal rund um die Erde herum reichen würden.
Video
Aus dem Archiv: Mit Upcycling gegen Foodwaste
Aus SRF News vom 05.01.2021.
abspielen

Pro Erdenbürger gerechnet fielen auf Verbraucher-Ebene 121 Kilogramm Lebensmittel-Abfall an, 74 davon allein in den Haushalten, erklärt der neuste Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

Die Experten berücksichtigten Daten zu Lebensmittelabfällen in 54 Ländern – sowohl noch essbare Abfälle als auch nicht essbare Reste wie Knochen und Schalen. In fast allen der Länder, unabhängig davon, ob ärmer oder reicher, landeten demnach grosse Teile der verkauften Lebensmittel im Müll.

Privathaushalte machten dabei den grössten Anteil aus, dort landeten im Mittel elf Prozent der Lebensmittel im Abfall, bei Restaurants und anderen Essensanbietern waren es fünf Prozent und bei Läden zwei Prozent.

Gleichzeitig konnten 2019 fast 700 Millionen Menschen nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgt werden, wie es in dem Bericht weiter heisst.

«Lebensmittel-Abfall zu reduzieren würde Treibhausgas-Emissionen reduzieren, die Zerstörung von Natur durch veränderte Landnutzung und Verschmutzung vermindern, die Verfügbarkeit von Lebensmitteln erhöhen und so zu weniger Hunger führen sowie Geld sparen – und das in einer Zeit der globalen Rezession», sagte Inger Andersen vom Umweltprogramm der UNO (Unep).

Andersen rief Regierungen, Unternehmen und die Menschen auf der Welt auf, ihren Teil dazu beizutragen.

Lebensmittelpreise steigen seit Monaten

Box aufklappenBox zuklappen

Die Weltmarktpreise für Lebensmittel kennen derzeit nur einen Weg: nach oben. Im Februar stiegen sie bereits den neunten Monat in Folge und erreichten den höchsten Stand seit Juli 2014, wie die Welternährungsorganisation FAO mitteilte.

Der Lebensmittelpreisindex, der die monatlichen Veränderungen eines Warenkorbs aus Getreide, Ölsaaten, Milchprodukten, Fleisch und Zucker misst, kletterte im vergangenen Monat auf 116 Indexpunkte. Im Januar waren es noch 113.2 Punkte. Besonders Zucker und Pflanzenöle kosteten mehr.

Video
Aus dem Archiv: Foodwaste – Was tun?
Aus DOK vom 27.02.2020.
abspielen

Radio SRF 4 News, 4.3.2021, 16.00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andi Solenthaler  (Solifant)
    Lebensmittel sind Handelsgut... mit Handel soll Gewinn gemacht werden... wer glaubt, dass die Grossverteiler es ernst meinen mit ihren Stop Foodwaste Aktionen... versteht nichts vom 'Geschäft'
  • Kommentar von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Weitgereister)
    Das wäre doch mal ein Thema zum bearbeiten für die Grünen und die Klimajugend.
  • Kommentar von Mike Steiner  (M. Steiner)
    *klick* Gschätzti Chunde... jetzt Aktion im Chülregal: Uufschnitt XXL-Family-Sonderpackig 500 Gramm für nume 6.50, Toastbrot mit 50% mehr Inhalt jetzt in Aktionspriis und Teigware alli 500gr Packige jetzt 3 für 2. Profitiered sie. Und schmeissed Sie doch 20% wägg. Sie chönnted au bim Puur oder im Lade nume soviel chaufe, wie sie bruuched, aber denn wär äisi Marge chliner. Danke. *klick*