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Blick auf die Inka-Stätte Machu Picchu.
Legende: Die Inkastadt Machu Picchu gehört zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Keystone
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Viel zu viele Touristen Wie Machu Picchu geschützt werden soll

  • Peru schränkt den Zugang zu drei wichtigen Sehenswürdigkeiten in der historischen Inkastadt Machu Picchu ein.
  • Dies sei nötig, um die weltberühmte Stätte zu bewahren, so die peruanischen Behörden.
  • Fast 6000 Personen besuchen Machu Picchu täglich.

Diese Touristenströme zerstörten die jahrhundertealten Steinoberflächen, so das Kultusministerium. Deshalb werde der Zutritt zum Sonnentempel, dem Tempel des Kondors und dem Intihuatana-Stein des Unesco-Welterbes zunächst für einen Zeitraum von zwei Wochen streng kontrolliert.

Konkret bleiben Touristen vom 15. bis zum 28. Mai nun lediglich drei Stunden, um die drei begehrten Bereiche zu besuchen. Die Behörden wollen in der zweiwöchigen Testphase die Auswirkungen der neuen Massnahmen evaluieren, bevor ab dem 1. Juni dann dauerhaft neue Regeln gelten sollen.

Das vom Inka-Herrscher Pachacútec erbaute Machu Picchu war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Im Jahr 1983 wurde die auf einem Bergrücken in 2500 Meter Höhe gelegene Inkastadt in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Die könnten die tägliche Besucherzahl auf ein erträgliches Mass begrenzen, aber dann fehlen die Einahmen. Verteuern, trifft die mit weniger Mitteln. Freiwillig verzichten, wollen auch nur wenige (Motto: warum ich, sollen doch die Anderen!)
  • Kommentar von Andreas Wiedler  (infonews)
    Daran ist das fragwürdige Label "Unesco-Weltkulturerbe" nicht ganz unschuldig!
  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Sicher ein neuraligscher Regulations'punkt' das Fliegen. Entweder wir warten bis uns der Sprit ausgeht oder nur noch für die unterschiedlichen Militärs zurückgehalten wird. Deren Flugis fliegen ja auch mit diesem Saft oder die Zivilgesellschaften starten so im Sinne von agieren statt wie gestört zu reagieren, Flugbewegen massiv zu reduzieren. Mein Favorit für unsere Verhältnisse: Flugstreichungen aller Destinationen, die per Zug in 4 Stunden erreichbar sind ....
    1. Antwort von Hans Meier  (H-M)
      Und die mitarbeiter einer airline die es nicht brauch künden?? In der CH ist es fast unmöglich noch mehr das bahn netzt zu erweitern!
    2. Antwort von René Balli  (René Balli)
      @Meier: Genau, das Land wurde für den ineffizienten Strassenverkehr verschwendet so das für dern Ausbau des Bahnnetzes kaum noch Platz bleibt.
    3. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Sie formulieren immer wieder interessante Aspekte, Frau Kunz, in guter Blickweite. Und hier greifen Sie just das Fliegen auf (als Pilotengattin, wenn ich nicht irre?)... aber könnte man da für „unsere Verhältnisse“ nicht noch weitergehen? Stichwort Nachtzüge: mittels international aufgegleister Subventionierungsabkommen müssten deren Kosten unter den Flugtickets liegen. Zum Beispiel.
    4. Antwort von Andreas Wiedler  (infonews)
      Coole Idee!
    5. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Für Machu Picchu spielt es keine Rolle ob wir hier Kurzstreckenflüge anbieten oder nicht. Von der Idee her bin ich zwar mit Ihnen, aber es ist ein anderes Thema. Wenn die Regierung in Peru ihr Erbe schützen will, müssen sie das mit ihren eigenen Methoden lokal tun. Nur das wird wirken. Übrigens werden die zivilen Airlines das feld nicht einfach so räumen. Es gibt welche die proben bereits den Aufstand mit Elektroflugis;-))
    6. Antwort von Udo Gerschler  (UG)
      Als ich dort war gab es nur die Möglichkeit per Zug.Ich verstehe nicht was ihre Flugstreichung soll wenn es keinen gibt.