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Warnung der ESA Riesiger Eisberg auf Kollisionskurs mit Insel

  • Der Eisberg «A68a» treibt im Südatlantik auf die Insel Südgeorgien zu
  • Die europäische Weltraumbehörde ESA teilte mit, dass er das Tierleben dort gefährden könne
  • Es besteht noch Hoffnung: A68a ist nach Angaben noch 350 Kilometer von Südgeorgien entfernt und könnte dank der Meeresströmungen daran vorbeigetrieben werden.
Video
Aus dem Archiv: Riesiger Eisberg in der Antarktis abgebrochen
Aus Tagesschau vom 12.07.2017.
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Der Eisberg A68a hatte sich im Juli 2017 vom Larsen-Schelfeis an der Ostküste der Antarktischen Halbinsel gelöst. Ursprünglich war dieser mit 5800 Quadratkilometern – ungefähr so gross wie der Kanton Bern – einer der grössten bekannten Eisberge der Geschichte. Später brachen zwei Eisbrocken ab, der Hauptteil wurde A68a benannt. Vor vier Monaten rechnete die ESA laut einer Mittelung damit, dass er zerbrechen würde, da er in rauere Gewässer trieb – das war bislang nicht der Fall.

Karte, in der eingezeichnet ist, wie der Eisberg Richtung Südgeorgien treibt.
Legende: Mittels Satellitendaten konnte die Route errechnet werden, der der Eisberg bislang folgt. Esa , Link öffnet in einem neuen Fenster

Südgeorgien ist nicht durchgehend bevölkert, wenn aber der Koloss vor der Insel auf Grund läuft, würde dies das Tierleben einschränken und sogar zerstören: Pinguine, die es auf Südgeorgien millionenfach gibt, würden in ihrer Nahrungssuche behindert und das Leben auf dem Meeresgrund könnte zerstört werden.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Endlich wieder eine Schreckensgeschichte. Leider betrifft's nur das unbewohnte Südgeorgien und nicht die ganze Welt...
    Ist halt eben nur: "Eisberggigant rammt (vielleicht) Insel" und nicht "Riesenmeteor im Anflug auf die Erde"!
    Zum Glück nur ein Stück Schelfeis, so steigt beim Wegschmelzen nicht auch noch der Meeresspiegel.
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  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Zum Glück handelt es sich nicht um einen Ausbruch eines Giga-Vulkans oder eines Zusammenstosses mit einem Kometen. Ich glaub, die Pinguine überleben den Eiszusammenstoss und gehen anderswo baden (ist wohl in der Evolutionsgeschichte nicht der Erste, den sie erleben).
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    1. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?
      "Pinguine, die es auf Südgeorgien millionenfach gibt, würden in ihrer Nahrungssuche behindert und das Leben auf dem Meeresgrund könnte zerstört werden."
      "When the A38 grounded here in 2004, many dead penguin chicks and seal pups were found along the shoreline."
      Sind ja nur Pinguine und Robben.
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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Nochmal ne kleine Frage in die Runde: Ist das nicht etwas, was in der Evolutionsgeschichte immer wieder passiert? Eisberge lösen sich, treiben im Meer und treffen irgendwo wieder auf Land. Und der legt sich ja nicht über die ganze Insel und verursacht ewige Dunkelheit. Wäre es nicht eventuell möglich, dass die Millionen Pinguine, Robben und Co. schlau genug sind, sich dann einfach an eine andere Stelle von Südgeorgien zu begeben und die Nahrungssuche evtl. etwas anzupassen?
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    1. Antwort von Jonas Sanddorn  (Sanddorn)
      Also evolutionsgeschichtlich ist es so: Survival of the Fittest, d.h. jetzt in diesem Falle: die standorttreuen Pinguine sterben und die räumlich Flexiblen überleben und geben dann ihre Gene weiter.
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    2. Antwort von Peter Zurbuchen  (drpesche)
      Wenn man den Artikel liest. hat man ja eigentlich ziemlich genaue Informationen.
      Erstens handelt es sich um einen ungewöhnlich grossen Eisberg und zweitens scheint es so, dass grössere Eisberge häufig in kleinere Stücke zerfallen.
      Ein solches Ereignis ist also wohl nicht so häufig.
      Dazu kommt natürlich, dass die Tierwelt durch den Menschen schon in Bedrängnis ist und vielleicht gar nicht mehr so viele Stellen da sind, die nicht schon von anderen Kolonien bewohnt werden.
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