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Legende: Audio Trendige Strategie der Aargauer Regierung? abspielen. Laufzeit 04:45 Minuten.
04:45 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 02.05.2019.
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24 Stunden, 7 Tage, 365 Tage Aargauer Verwaltung soll digital besser erreichbar sein

  • Die Aargauer Kantonsverwaltung baut ihre digitalen Angebote, Dienstleistungen und internen Abläufe in den nächsten Jahren markant aus.
  • Die Verwaltung soll 24 Stunden, 7 Tage, 365 Tage im Jahr online «erreichbar» sein.
  • Man wolle digitaler werden, weil Bürger, Wirtschaft und Gemeinden dies verlangen, begründet die Regierung den Schritt.
  • Die Umstellung für die Verwaltung ist gross. Es brauche einen Kulturwandel, sagt der Aargauer Regierungsrat.

Strassenverkehrsamt mit digitaler Pionierrolle

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Strassenverkehrsamt mit digitaler Pionierrolle
Legende:SRF

Beim Aargauer Strassenverkehrsamt in Schafisheim wird bereits heute viel digital gearbeitet. Künftig kommen noch weitere Bereiche hinzu. Die Verkehrsexperten arbeiten zum Beispiel mit einer App und tragen die Daten bei einer Fahrzeugprüfung digital in ein Tablet ein. Damit müssen sie nicht mehr Berge von Papier hin und her schieben, sie haben alle Daten digital. So könne man schneller und effizienter arbeiten, freuen sich die Verantwortlichen. Damit könne man die jährlich steigende Zahl der Autos im Aargau besser bewältigen. Künftig soll auch ein Fahrzeugwechsel online erledigt werden können.

Schon heute lässt sich der Termin beim Passamt online buchen, Autos kann man per App einlösen oder das Amtsblatt digital lesen. Zudem ist die Verwaltung in den sozialen Medien wie Facebook oder Twitter aktiv. Die Digitalisierung ging also nicht spurlos am Kanton Aargau vorbei. Es muss aber noch mehr gehen, findet die Regierung.

Unter dem Motto «Smart Aargau» wird das Angebot für die Bevölkerung ausgebaut. «In Gesellschaft und Wirtschaft findet eine rasante Digitalisierung statt. Damit steigt der Druck auf die Kantone, ihre Dienstleistungen anzupassen», begründet der Aargauer Landammann Urs Hofmann den Schritt.

Es braucht einen «Kulturwandel»

Die Umstellung treffe nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern vor allem auch die Verwaltung selbst. «Das hat sehr viel mit Unternehmens- und Führungskultur zu tun», sagte Landstatthalter Markus Dieth vor den Medien. Man müsse in der Verwaltung einen Kulturwandel erreichen, hin zu modernen Arbeitswelten.

Altes Telefon
Legende: Schreibmaschine, Fax, analoges Telefon, diese Technik ist veraltet. Immer mehr wollen die Einwohner Dienstleistungen online. Keystone

Künftig soll es weniger Papierberge geben. Alles soll digital und damit effizienter werden. Auch wenn die Aargauer Bevölkerung stetig wächst, brauche es dank der Digitalisierung kein zusätzliches Verwaltungspersonal, um das Wachstum abzudecken, sagt der Regierungsrat weiter.

Geld bereit

Die Umstellung soll in den nächsten Jahren erfolgen, so der Regierungsrat. Man arbeite auch mit Bund und Gemeinden zusammen. Für die Umsetzung der Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte stellte der Regierungsrat bis 2021 pro Jahr 2,8 Millionen Franken im Aufgaben- und Finanzplan ein.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Künftig soll es weniger Papierberge geben. Alles soll digital und damit effizienter werden. Auch wenn die Aargauer Bevölkerung stetig wächst, brauche es dank der Digitalisierung kein zusätzliches Verwaltungspersonal, um das Wachstum abzudecken, sagt der Regierungsrat.
    So,so sagt der Regierungsrat. Mal hören was er in zwei Jahren dazu zu sagen hat!
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