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Aargau Solothurn Aargau wappnet sich für allfälligen starken Flüchtlingszustrom

Die Aargauer Regierung trifft Vorbereitungen für den Fall, dass innert kurzer Zeit sehr viele Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Sie hat am Freitag verschiedene Massnahmen angekündigt.

Der Kanton Aargau bereitet sich auf einen allfälligen starken Zustrom von Asylsuchenden vor. Die Behörden wollen organisatorisch parat sein, falls in kurzer Zeit – wie etwa in Deutschland – sehr viele Asylsuchende untergebracht und versorgt werden muss.

Der Kantonale Führungsstab (KFS) werde im «Sinne einer Eventualplanung» verschiedene Vorbereitungen für eine allfällige ausserordentliche Lage treffen, teilte die Aargauer Staatskanzlei am Freitag mit.

Zwei Männer stehen vor Lavabo, gelbe Wand im Hintergrund.
Legende: Der Aargau will vorbereitet sein. Keystone

Dazu gehört etwa eine Liste von Infrastruktureinrichtungen, die bei einem massiven Zustrom von Asylsuchenden rasch in Betrieb genommen werden könnten. Der KFS klärt zudem ab, wie eine solche Situation organisatorisch und personell gemanagt werden könnte.

Auch die Regionalen Führungsorgane (RFO) sollen sich vorbereiten. Sie müssen in einem Plan aufzeigen, wie sie dem Kantonalen Sozialdienst bei der Unterbringungen und Betreuung von Asylsuchenden unter die Arme greifen könnten.

Angespannte Situation

Derzeit sei die Situation im Aargau bei der Unterbringungen und Betreuung von Asylbewerbern zwar angespannt, hält der Regierungsrat fest. Die getroffenen Vorkehrungen reichten jedoch aus.

Audio
Aargau wappnet sich für grosse Flüchtlingsströme (16.10.15)
00:55 min
abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.

Der Kanton nahm unter anderem die unterirdischen Anlagen beim Kantonsspital Baden und dem Spital Muri in Betrieb. Mit diesen Geschützten Operationsstellen (GOPS) und geplanten Containern-Unterkünften stünden bei Bedarf bis zu 1000 zusätzliche Plätze zur Verfügung.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Verena Eberhard  (Verena Eberhard)
    Die Schweiz mit ihren linken Politiker soll endlich dafür sorgen, dass nicht begründete AsylsbeantragerInnen rasch möglichst ausgeschafft werden, vor allem aus den Balkanländern.