Zum Inhalt springen
Inhalt

Aargau Solothurn Aargauer Gewerbe stellt sich gegen Fabi-Vorlage

Der Aargauische Gewerbeverband (AGV) beurteilt die Bahninfrastruktur-Vorlage (Fabi), die am 9. Februar national zur Abstimmung kommt, als «überrissen» und empfiehlt deshalb eine Ablehnung. Damit stellt sich der AGV gegen den Schweizerischen Gewerbeverband (sgv), der ein Ja empfiehlt.

Der Aargauische Gewerbeverband schliesst sich den Fabi-Gegner an und stellt sich damit gegen den nationalen Verband.
Legende: Der Aargauische Gewerbeverband schliesst sich den Fabi-Gegner an und stellt sich damit gegen den nationalen Verband. Keystone

Die FABI-Vorlage verursache massive Folgekosten für den Unterhalt und den Betrieb, die zusätzlich zu den geplanten Investitionen finanziert werden müssten, teilt der AGV am Montag mit. Die Vorlage müsse deshalb abgelehnt werden, damit das Parlament eine massvollere Lösung beschliessen könne. Beschlossen wurde die Nein-Parole vom AGV-Vorstand mit 12 zu 7 Stimmen.

Der AGV-Vorstand kritisiert, dass für die Finanzierung der Bahninfrastruktur laut der Fabi-Vorlage unter anderem auch Gelder aus den Töpfen der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) sowie der Mineralölsteuer entnommen werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von tobias Ackle, Thun
    Mutig dieser Entscheid des AGV ich kann nur zustimmen. 6.500'000'000 exkl für Bahnbenützer zu reservieren. ist sehr ungerecht. das Geld kommt mehrheitlich von uns Auto- und LKW Fahrer . Ich bin zuversichtlich das am 09.20.2014 das Stimmvolk diesem Bahnwahn eine Absage erteilen wird. Es würde das Geld für den Unterhalt und Ausbau der Strasse fehlen mehr Stau und eine Benzin Preiserhöhung sind die Folgekosten. Deshalb am 09.02.2014 NEIN zu fabi, NEIN zu FREECHE ABZOKEREI BEIM INDIVIDUALVERKEHR
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Michael Hunziker, 4456 tenniken
    Unseren geplagten Krämerseelen ist alles zu teuer, was nicht in ihrem Laden feil geboten wird! Cadillac fahren, aber nur VW bezahlen; das ist die Devise!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen