Fussball Challenge League FC Wohlen ist wieder in Schweizer Händen

Der FC Wohlen hat keinen ausländischen Hauptinvestor mehr: Der saudische Mehrheitsaktionär Monquez Alyousef übergibt sein Aktienpaket «wieder in Schweizer Hände». Der Druck aus der Region war zu gross, sagt der FC Wohlen. Der Challenge League Club ist wieder schweizerisch.

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Bildlegende: Der Investor des FC Wohlen, rechts, mit Lucien Tschachtli am 1.6.2016. SRF

Der saudische Unternehmer Monquez Alyousef hat einen grossen Teil seines Aktienpakets zurückgegeben. Er war seit Mai in Besitz der Aktien. Der Fall sorgte für Schlagzeilen.

Die Generalversammlung des FC hat die Änderung am Montag beschlossen. Alyousef und seine Frau bleiben Mitglieder im Verwaltungsrat. Sie seien als Minderheitsaktionäre weiter freundschaftlich mit dem Verein verbunden, teilt der FC Wohlen mit.

Investor hat FC Wohlen Sorgen abgenommen

Der Investor aus Saudiarabien wurde aus finanziellen Gründen verpflichtet. Er sollte den Verbleib des FC Wohlen im Spitzenfussball sichern. Das habe sich gelohnt, betont der Klub. «Wir sind schuldenfrei und schleppen keine Verpflichtungen gegenüber Dritten mehr mit», so Ehrenpräsident René Meier.

«  Der FC Wohlen ist schuldenfrei. »

René Meier
Ehrenpräsident

Der Druck aus dem politischen Umfeld aber auch aus der Öffentlichkeit war gross, schreibt der FC Wohlen weiter. Deshalb nun die Änderung der Aktienmehrheit. Der FC Wohlen gehört mehrheitlich wieder Schweizer Aktionären.