Zum Inhalt springen

Header

Audio
Elektrofahrzeuge auf dem Vormarsch – bei den Bussen gehts langsamer
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 19.05.2020.
abspielen. Laufzeit 04:17 Minuten.
Inhalt

Hoffen auf neue Batterien «Die Zukunft der öffentlichen Busbetriebe ist elektrisch»

Die Zukunft ist elektrisch,...: «Wir glauben, dass die Zukunft des Stadtbusses elektrisch sein sollte», sagt Stefan Kalt, Direktor der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen. Das sieht auch René Bossard vom Regionalbus Lenzburg so, und Peter Baertschiger vom Busbetrieb Aarau meint: «Lösungen nur mit Dieselbussen sind überhaupt nicht mehr machbar, das kann man nicht erklären».

...die Gegenwart allerdings kaum: Im Moment sind bei den regionalen Busbetrieben im Kanton Aargau nur einzelne Elektrobusse unterwegs. In Baden ist beispielsweise eine Linie elektrifiziert, eine zweite soll ab Dezember dazukommen.

Bus an Haltestelle, darüber roter Balken.
Legende: Ladestation für die Elektrobusse in der Region Baden. ZVG/RVBW

Problem «Reichweite»: Die Schwierigkeit für die Busunternehmen sei die Reichweite der Elektrobusse, heisst es bei den Unternehmen. In Baden hat man das Problem mit Ladestationen an den Endstationen gelöst. Direktor Stefan Kalt ist zufrieden: «Das System hat sich recht gut bewährt.»

Hoffen auf bessere Batterien: Bei anderen Busbetrieben hofft man auf die technische Entwicklung. Der Busbetrieb Aarau muss bis 2022 mehr als ein Drittel der Flotte ersetzen. Geschäftsführer Peter Baertschiger würde gerne auf eine andere Lösung setzen als Baden: «Einfacher wäre eine Ladung im Depot. Das würde aber auch grössere Batterien bedingen», sagt er.

Auch René Bossard vom Regionalbus Lenzburg hofft auf bessere Batterietechnologien. Ein Bus seines Unternehmens fahre deutlich weiter als jene in den städtischen Gebieten, 300 bis 400 Kilometer pro Tag: «Die heutige Batterietechnik kann die Reichweite, die wir brauchen, noch nicht liefern.» Bossard ist aber zuversichtlich: «Es ist aber absehbar. Die Entwicklungen laufen auf Hochtouren.»

Elektrische Anzeige eines Elektrobusses.
Legende: Die regionalen Busunternehmen hoffen auf bessere Batterien, mit denen die Busse weiter fahren können. Keystone

Hybrid als Alternative? Sowohl in Aarau wie auch in Baden sind Hybridbusse im Einsatz. Für Peter Baertschiger ist klar: «Die Hybridtechnik ist eine Zwischenlösung.» Keine Hybridbusse mehr besitzt der Regionalbus Lenzburg, obwohl dieser 2007 den ersten Hybridbus der ganzen Schweiz im Einsatz hatte. Das Busnetz von Lenzburg sei ein Überlandnetz mit grossen Abständen zwischen den Haltestellen, sagt René Bossard. Und da sei ein Hybridbus nicht die richtige Technologie.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 19.5.2020, 12:03 Uhr;

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marco Lauper  (Vision)
    Warum man Wasserstoff Busse mit Brennstoffzellen nicht mit einbezieht überrascht mich. Da diese Technologie sehr geeignet ist für Busse und Lkws.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Eine weitere Möglichkeit wären Ultrakondensatoren. Da die Busse die Energie zur Hauptsache rasch wieder verbrauchen, wäre deren Hauptnachteil gegenüber Batterien: Die vergleichsweise zügige Selbstentladung, kein Problem. Ob im Bus selbst als Beschleunigungsbooster eingesetzt (zusätzlich zur Batterie) oder als Schnellladestation bei jeder 3. oder 4. Haltestelle, oder beides, in Jedem Fall könnte diese Technologie den Bussen neuen Schub verleihen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen