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Legende: Audio Was ist los mit Luzi Stamm? abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
01:37 min, aus Info 3 vom 08.03.2019.
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Nach Kokain-Geschichte Was ist los mit Luzi Stamm?

Der erfahrene Aargauer SVP-Nationalrat hat in den letzten Tagen die Schlagzeilen geprägt wie kein anderer Politiker.

Ein Polizeieinsatz im Bundeshaus – ausgelöst durch Luzi Stamm. Diese Geschichte publizierte gestern der Medienverbund CH Media.

Der Aargauer Politiker habe am Dienstagabend in der Berner Innenstadt Kokain gekauft, tags darauf habe er dieses im Bundeshaus zwei Polizisten übergeben. Er habe mit dieser Aktion auf den blühenden Drogenhandel aufmerksam machen wollen, sagte Stamm in verschiedenen Interviews.

Der Besitz von Kokain ist allerdings strafbar – dem Nationalrat droht deshalb ein Verfahren. Der genaue Ablauf der Geschichte bleibt unklar. Auch Luzi Stamm selber erzählt sie in den verschiedenen Interviews jeweils in leicht unterschiedlichen Versionen.

Auf eine Schlagzeile folgt die nächste...

Heute dann die zweite Schlagzeile: Stamm habe schon in der letzten Wintersession einen Koffer voll Falschgeld im Bundeshaus herumgetragen, berichtet wiederum CH Media. Dieses Falschgeld habe er im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Anwalt erhalten. Die Hintergründe bleiben auch in diesem Fall schleierhaft.

Klar ist hingegen: Das Verhalten des Aargauer Nationalrats ist ungewöhnlich. Bei der SVP-Parteizentrale gibt es dazu keine Auskünfte – auch nicht bei der zuständigen Kantonalpartei. Man sei im Gespräch mit dem Politiker, heisst es hier nur.

Luzi Stamm sitzt seit über 27 Jahren im Nationalrat. Der 66-jährige SVP-Politiker wurde allerdings für die Wahlen im Herbst von seiner Partei nicht mehr nominiert. Die Findungskommission begründete diesen Schritt damit, dass die Partei Rücksicht nehme auf die Gesundheit von Luzi Stamm.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Vielleicht wird auch das da wieder "zensuriert". - Er als Anwalt hätte es eigentlich besser wissen müssen. Er als Anwalt hat aber offensichtlich gemacht, dass es sehr einfach sein muss zu Kokain kommen zu können. - Warum kümmert sich die Polizei nicht intensiver mit diesem Problem? - Das ist doch auch die im Raum stehende Frage nun. Oder geniessen da Dealer besonderen "Täterschutz" ?
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Die Geschichte ist derart dubios, die Erklärungen von Herr Stamm geradezu verwegen. Da kommt doch die Frage auf, ob er nicht selber ein Kokser sein könnte und das Geld zur Finanzierung des Kokains und das Bundeshaus als praktischen Umschlag- und Lagerplatz benutzt hat und die Geschichte des politischen Helden nicht einfach ein Rausreden ist. Als Jurist müsste er doch gewusst haben, dass diese Aktion illegal ist. Ich unterstelle ihm das nicht, es ist lediglich ein flüchtiger Gedankenblitz.
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  • Kommentar von Nicola Harrison (Nicola Harrison)
    Seine Gesundheit war schon mal Thema https://www.telem1.ch/aktuell/geschasster-luzi-stamm-bricht-schweigen-133299557.
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