Staatsanwaltschaft Solothurn packt Raser hart an

Er hatte im Morgennebel zwei Fahrzeuge überholt und dabei eine Frontalkollision verursacht. Dabei wurden der Raser selber und eine Autofahrerin schwer verletzt. Die Solothurner Staatsanwaltschaft klagt den 23-jährigen Unfallverursacher nun wegen versuchter vorsätzlicher Tötung an.

Autowrackt Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Auto der korrekt fahrenden Frau wurde total zertrümmert. kapo so

Der schwere Verkehrsunfall hatte sich am 2. November 2011 auf der Hauensteinstrasse in Trimbach ereignet. Der junge Mann fuhr talwärts Richtung Olten. Obwohl es noch dunkel war und Nebel hatte, überholte der damals 21-jährige Mann ein Auto und einen Sattelschlepper. Dabei krachte er auf der Gegenfahrbahn in ein Auto.

Die Fahrerin dieses Autos, eine 41-jährige Frau, wurde beim Unfall schwer verletzt. Ebenfalls schwere Verletzungen zog sich der Raser zu. Der Mann habe durch seine rücksichtslose Fahrweise das Risiko einer Tötung in Kauf genommen, teilte die Solothurner Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Sie klagt ihn deshalb an wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. Wann der Prozess vor dem Amtsgericht Olten-Gösgen stattfindet, steht noch nicht fest. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte Strafe für den Angeklagten wird erst an der Hauptverhandlung bekannt.