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Trockener Sommer Keine Feuerwerke in den Kantonen Aargau und Solothurn

Die Gefahr eines Brandes ist zu gross: Deshalb verbieten beide Kantone Raketen, Vulkane und Böller.

Ein Kind schaut auf einen Feuerwerksvulkan
Legende: In den Kantonen Aargau und Solothurn dürfen keine Feuerwerke gezündet werden. Keystone

Das gilt im Kanton Aargau: Die Aargauer dürfen im Freien nicht mehr feuern. Auch Feuerwerke am 1. August sind verboten, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Das Verbot gilt ab Montagabend bis auf Widerruf.

Als Grund nennt der kantonale Führungsstab die aktuelle Trockenheit. Deshalb gilt neu auch die Gefahrenstufe fünf von fünf (sehr grosse Waldbrandgefahr).

Das ist verboten:

  • Feuer im Freien (auch Höhenfeuer)
  • Feuerwerke
  • Raucherwaren und Zündhölzer wegwerfen

Das ist erlaubt:

  • Gas- und Elektrogrills

Das gilt im Kanton Solothurn: Auch im Solothurnischen sind Feuerwerke am 1. August nicht mehr erlaubt, teilt der Kanton am Montagabend mit. Das Verbot gelte ab sofort und zwar auch für das Siedlungsgebiet.

Beim Feuern ist der Kanton Solothurn jedoch weniger streng als der Aargau. Das Feuerverbot gilt weiterhin nur im Wald, am Waldrand und an See- und Flussufern. Zu Hause jedoch darf man weiterhin auch mit Holz und Kohle grillieren.

Das ist verboten:

  • Feuer im Wald, Waldnähe und bei See- und Flussufern
  • Private Feuerwerke

Das ist erlaubt:

  • Feuern mit Gas-, Elektro-, und Holzkohlegrill zu Hause
  • Bewilligungspflichtige Feuerwerke

Trotzdem: Wegen der Trockenheit hat die Stadt Solothurn ihr 1. August-Feuerwerk abgesagt. Das Risiko eines Brandes sei zu hoch, begründet die Stadt den Schritt. Ansonsten finde die Feier wie geplant statt.

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