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Der Sommer bleibt trocken Immer mehr Kantone sprechen Feuerverbote aus

  • In der Zentral- und der Ostschweiz gilt ab sofort ein absolutes Feuerverbot.
  • Betroffen davon sind die Kantone St. Gallen und Thurgau sowie Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug.
  • Im Freien Feuer zu entfachen ist verboten. Grilliert werden darf nur noch auf dem Gasgrill, Feuerwerke dürfen am 1. August nicht abgebrannt werden.
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Absolutes Feuerverbot in weiten Teilen der Schweiz
Aus Tagesschau vom 30.07.2018.
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Die Regentropfen am Wochenende haben die aktuelle Waldbrandgefahr nicht entschärft. Mit Ausnahme lediglich der Kantone Freiburg, Genf und Neuenburg gilt in der ganzen Schweiz ein absolutes Feuerverbot zumindest im Wald und in der Nähe des Waldes. Dasselbe gilt für das Abrennen von Feuerwerk am 1. August.

Für 10 Kantone vorab in der Innerschweiz, zudem für den Aargau, das Thurgau, die beiden Appenzell oder Baselland gilt neu seit Montag ein absolutes Feuerverbot im Freien. Graubünden, das Tessin, das Wallis oder Schwyz hatten das absolute Feuerverbot bereits zuvor erlassen. In einigen Regionen wurde damit auf Kantonsebene nachvollzogen, was einzelne Gemeinden zuvor schon angeordnet hatten.

Auch Kerzen dürfen nicht angezündet werden

Mit dem absoluten Feuerverbot im Freien gilt die höchste Gefahrenstufe: Es ist grundsätzlich verboten, im Freien Feuer zu entfachen. Dies gilt für sämtliche offiziellen und inoffiziellen Feuerstellen, Feuerschalen, Holzkohle- und Einweggrills sowie für Cheminées und sogar für Kerzen.

Audio
Trockenheit in der Schweiz noch nicht alarmierend
03:52 min, aus Rendez-vous vom 30.07.2018.
abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.

In der Zentralschweiz bleiben die 1. August-Raketen am Boden. Das Steigenlassen von Himmelslaternen ist ebenfalls untersagt. Vom Verbot ausgenommen sind nur polizeilich genehmigte Feuerwerke, die auf dem See und mit einem Abstand zum Ufer von mindestens 200 Meter abgefeuert werden.

Kein Feuerwerk am Nationalfeiertag

In der Folge stoppte Migros Luzern in allen Zentralschweizer Filialen den Verkauf von Feuerwerk. Wer bereits Feuerwerk gekauft habe, könne die originalverpackte Ware mit dem Kaufbeleg bis zum 2. August zurückgeben, teilte das Unternehmen mit.

Feuerverbot

Auch Raucherinnen und Raucher sind zu besonderer Vorsicht angehalten: Es ist aus Sicherheitsgründen verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

In Basel wird an der Bundesfeier auf dem Bruderholz auf das traditionelle Höhenfeuer und Feuerwerk verzichtet.

Waldbrandgefahr

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    In dieser Situation sollte es ein landesweites Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk geben. Ist eh eine sehr fragwürdige Sache, wenn man an die Tier- und Umwelt denkt.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Auf der Karte "Verbot im Freien" liegt Brunnen SZ genau in dieser Gefahrenzone. Und doch findet dort das traditionelle Feuerwerk über dem See morgen statt. 5 Dampfschiffe und einige Motorschiffe fahren in einer Parade von Luzern via Rütli nach Brunnen, wo die Gäste das Feuerwerk bestaunen können. £Ein lohnenswerter Ausflug.
    1. Antwort von Astrid Etter  (Raja)
      Das alles kann man auch ohne Feuerwerk und ohne den Gestank. Heute Abend ist es hier bei uns schön ruhig (es knallt ja auch immer am 31.8.) , einfach wunderbar. Sogar die Katzen können draussen die Nacht geniessen bei dieser Hitze. Da Tiere auch sehr Mühe haben damit, nicht nur wir Menschen.
  • Kommentar von Reto Jorns  (rjo)
    Zudem hat die Trockenheit auch sein gutes, praktisch keine Stechmücken oder lästige Fliegen.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Herr Jorns: Dann wohnen sie offenbar an einem besseren Ort als ich. Bei mir merke ich keinen Unterschied bei den Stechmücken und fliegen. Ich gebe gerne ein paar an sie weiter.