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Legende: Audio Nimmt Maximilian Reimann der SVP Stimmen weg? abspielen. Laufzeit 03:03 Minuten.
03:03 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 20.03.2019.
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Wahlen 2019 Maximilian Reimann tritt mit Seniorenliste an

  • SVP-Nationalrat Maximilian Reimann hat seine angekündigte Seniorenliste beisammen. Er tritt damit für die Nationalratswahlen im Herbst an.
  • Auf der Liste sind sechs Namen, der mit Abstand bekannteste ist Reimann selbst.
  • Die Parteileitung der SVP wollte Reimann für die Wahlen 2019 nicht mehr nominieren. Er sitzt seit bald 32 Jahren im Bundesparlament.
  • Das «Team65+» will überparteilich die Anliegen von Seniorinnen und Senioren vertreten.

Die «volkswirtschaftlich bedeutendste Altersgruppe» soll ein eigenes Sprachrohr in Bern erhalten. Das ist die Absicht der «Bürgerbewegung», welche Maximilian Reimann mit Politikerinnen und Politiker aus anderen Parteien gegründet hat.

Senioren in den Eidgenössischen Räten

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Maximilian Reimann sagt, die Generation 65 und älter sei in Bern untervertreten. Ein Viertel der Stimmberechtigten gehöre zu diesem Alterssegment. Deshalb müsste die ältere Generation von den 200 Sitzen im Nationalrat theoretisch 50 besetzen. Von den im November 2015 in den Nationalrat gewählten Frauen und Männern seien aber nur 8 im Pensionsalter gewesen.

Heute sind die damals Gewählten dreieinhalb Jahre älter. Auf Anfrage gibt der Parlamentsdienst des Bundeshauses eine Statistik heraus. Dieser lässt sich entnehmen, dass 19 Nationalrätinnen und Nationalräte 65 Jahre alt sind oder älter (Stichtag 19. März 2019). Auf der Internetseite der Bundesversammlung findet man ebenfalls Angaben zum Alter der Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Mit Stichtag 14.12.2018 hatte es in der Vereinigten Bundesversammlung (248 Mitglieder) 27 Personen im Alter 65 und älter. Am stärksten ist das Alterssegment 60 bis 64 vertreten mit 50 Abgeordneten.

Die Altersgruppe 65+ sei im Nationalrat «massiv untervertreten», heisst es in einer Mitteilung. Eigentlich müssten Seniorinnen und Senioren im Pensionsalter vier der Aargauer Sitze im Nationalrat besetzen.

Nicht alle sind 65 plus

Der bald 77-jährige Reimann hat für seine Wahlliste allerdings nur fünf weitere Namen gefunden. Und dabei hat die Hälfte der Kandidierenden das Pensionsalter selbst noch gar nicht erreicht, sind 62-jährig und jünger. Auch politisch ist die Gruppe relativ bunt gemischt. Gemäss Mitteilung stehe die neue Liste für eine «liberale und sozial verträgliche Ordnung».

Reimann bekundete Mühe, Kandidierende für seine Liste zu finden, wie SRF schon früher berichtete. Es gab einige Absagen. Die nun präsentierte Liste vereint denn auch eher wenig politische Erfahrung.

Die ehemalige Kirchenratspräsidentin Claudia Bandixen, die Seetaler Opernsängerin Barbara Buhofer, der Brugger Lokalpolitiker Peter Haudenschild, der Küttiger Unternehmer Robert P. Hilty sowie Susi Schildknecht-Gut.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Politiker setzen sich immer zuwenig für die Anliegen von Seniorinnen und Senioren ein. Denkt man an die SVP wird gespart und überall gekürzt, sei es die AHV, EL u.a. es wird gegen Alles entgegen gehalten, wenn es um's Geld geht. Eine Seniorenliste bzw. Partei braucht es nicht, die wäre zu schwach um sich durchzusetzen. Meiner Meinung nach müsste sich die SP in solzialen Fragen mehr für Senioren stark machen. Reden - wo drückt der Schuh, welche Probleme haben sie. Was kann man verbessern?
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Warum wird mein 2. Kommentar wieder nicht aufgeschaltet? Was mache ich denn falsch? Nochmals: Nach 32 Jahren Amtszeit als eidg. Politiker, sollte ein Ratsherr mit 77 Jahren den Rats-Stuhl verlassen und einem jüngeren Kollegen Platz machen! Mit dieser "Senioren-Liste" wird Maximilian Reiman an der Wahlurne klar scheitern und muss sich so von den Stimmbürger(innen) im Herbst "entsorgen" lassen: Warum geht er nicht freiwillig in die Pension, statt diese "Nichtwahl" im Herbst erleben zu müssen?
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  • Kommentar von Verena Eberhard (Verena Eberhard)
    Das finde ich völlig daneben. Ich bin sowieso dafür, dass auch bei den Parlamentarier das Pensionsalter gilt und Reimann sitzt sowieso schon viel zu lange in Bern. 30 Jahre ist genug Herr Reimann und sie schaden mit dieser Liste der SVP.
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