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Legende: Audio Der Glücksfall tritt nochmals an abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 23.03.2019.
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Wahlen 2019 Pirmin Bischof, der Glücksfall für die Solothurner CVP

Die Partei hat den bisherigen Ständerat Pirmin Bischof für eine weitere Amtszeit nominiert. Er soll ihr Stimmen bringen.

Wenn ein so bekannter Politiker wie Pirmin Bischof nochmals antreten will bei einer Ständeratswahl, dann nimmt seine Partei dieses Geschenk gerne an. Die Mitgliederversammlung der Solothurner CVP hat Bischof mit grossem Applaus nominiert. Der Stadtsolothurner vertritt den Kanton seit 2011 im Stöckli.

Pirmin Bischof sei für die Solothurner CVP ein Glücksfall, meint Parteipräsidentin Sandra Kolly. Bischof soll für die gesamten nationalen Wahlen das Zugpferd für die Kantonalpartei sein. Sie rechne damit, das Bischof bei einer erneuten Wahl die gesamte Legislatur von vier Jahren absolvieren wolle.

Was können die Parteimtglieder überhaupt bestimmen?

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Die CVP des Kantons Solothurn nominierte am Donnerstagabend auch ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen. Die Parteiversammlung segnete vier Listen ab: zwei regionale und zwei der Jungen CVP. Alle wurden einstimmig nominiert.

Vor der Nominationsversammlung hatte der Umstand für Gesprächsstoff gesorgt, dass die Parteileitung alle vier Wahllisten bereits bei der Staatskanzlei eingereicht hatte. Dies, um tiefe Listennummern zu erhalten. Die «Solothurner Zeitung» hatte darüber berichtet. Die CVP-Mitglieder hätten also an den Listen keine Änderungen mehr vornehmen können.

An der Versammlung gab es zu diesem Thema keine Wortmeldungen – auch auf ausdrückliche Nachfrage der Parteipräsidentin nicht. Von Mitgliedern war zu vernehmen, dass das Vorgehen der Parteileitung doch für Stirnrunzeln gesorgt hatte. Das Thema gehöre aber unter vier Augen angesprochen, nicht vor der vollen Versammlung. Für die nächsten Wahlen ziehe die Parteispitze aber hoffentlich ihre Lehren.

Rein rechnerisch hätte die CVP im Kanton Solothurn keinen Anspruch auf einen Ständeratssitz. Bei den letzten Nationalratswahlen holte sie nur rund 15 Prozent der Stimmen. Andere Parteien haben es deshalb auf den Ständeratssitz der CVP abgesehen.

Die SVP hat bereits Parteipräsident Christian Imark ins Rennen geschickt. Auch die FDP will einen Kandidaten für die Ständeratswahlen nominieren. Und bei der SP will der Bisherige Roberto Zanetti nochmals antreten. CVP-Präsidentin Sandra Kolly betont aber, dass es sich bei Ständeratswahlen um Persönlichkeitswahlen handle - und so eine Persönlichkeit sei Pirmin Bischof eben.

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