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Keine Maitlibei mehr
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Adieu «Maitlibei» Heftige Reaktionen auf Namenswechsel

Die Geschäftsführerin des «Sutter Begg» sagt, viele Rückmeldungen seien unter der Gürtellinie gewesen.

Gestern berichtete das «Regionaljournal Basel» von Radio SRF 1, dass die Bäckerei «Sutter Begg» ein beliebtes Produkt umgetauft hat. Aus den «Maitlibei» wurde neu der «Glücksbringer». Diese Meldung hat hohe Wellen geschlagen, in den sozialen Medien wurde der Namenswechsel eifrig diskutiert. Katharina Barmettler-Sutter, Geschäftsführerin beim Sutter-Begg, zeigt sich überrascht über den Wirbel: «Es gab zwar viele positive Reaktionen auf den Namenswechsel, aber auch viele negative - und die waren zum Teil richtig unter der Gürtelline.»

Diese Kritiker verstehe sie nicht, denn ihre Hauptmotivation für die Umbenennung des Gebäcks zu «Glücksbringer» sei der Schutz des Personals gewesen. Das weibliche Personal habe sich immer wieder Sprüche anhören müssen, wenn Kunden «Maitlibei» kauften – und zwar so herablassende, dass Barmettler-Sutter diese Sprüche nicht wiederholen will.

Geschäftsführerin übt sich in Galgenhumor

Auch auf der Facebook – und der Internet-Seite des Regionaljournals Basel gibt es viele harsche Kommentare. Jemand spricht von der «totalen Verblödung unserer Gesellschaft», ein anderer findet: «Der Sutter-Begg ist für mich gestrichen.» Es gibt aber auch Verständnis, ein Mann schreibt: «Wenn die Mitarbeiterinnen täglich blöd angemacht werden, kann ich den Entscheid gut nachvollziehen.»

Barmettler-Sutter nimmt den Wirbel um den Namenswechsel mit Galgenhumor: «Jetzt sind wir noch bekannter und unser Glücksbringer wird sicher noch zum Verkaufs-Hit.»

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Nicole Castelli  (Niggli)
    Warum diskutieren wir hier in der Kommentarspalte eigentlich ausschliesslich über die "wirren Blüten des political Correctness"? So wie ich es verstanden habe, geht es darum, dass gew. Kunden keinen Anstand haben und ihre Bestellungen mit anzüglichen Bemerkungen (d. h. im Prinzip verbalen sex. Belästigung) versehen und der Name des Gebäcks verleitet sie dazu. Aber erwachsene Kunden kann/darf man nicht erziehen. Der Lösungsansatz: Die Leute gar nicht mal erst auf den Gedanken kommen lassen. Oder?
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  • Kommentar von D. Becker  (Die andere Sicht der Dinge)
    Ich kann die negativen Kommentare hier nicht nachvollziehen.
    Die Geschäftsführerin hat's doch erklärt: Wenn Kunden tagtäglich bei der Bestellung von "Maitlibei" auch noch primitivste Sprüche gegenüber den Verkäuferinnen abgeben, dann hört der Spass doch auf!
    Wir sollen Höseler sein? Was für ein Mist! Früher (jedenfalls noch bis zur Beendigung meiner mit 775 Tagen (über-erfüllten Dienstpflicht) hat man die Fleischkonserven in der Armee auch noch "Gstampfte Jud" genannt... War das mutig?
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    1. Antwort von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
      Lieber Herr Becker, in einem Punkt haben sie schon recht, es gibt immer mehr Menschen, welche keinen Anstand besitzen und meinen sie können ihre dummen Sprüche am Personal auslassen. Es gab schon früher Dummköpfe aber es fällt mir auf, dass es immer mehr werden.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Leider gibt es Leute welche an allem etwas negatives auszusetzen haben. Wir sind doch in der Schweiz und diese Spezialitäten (Morenköpfe , Meitlibei, Schwööbli, Negerli) usw. haben früher für die Kunden noch nie etwas negatives ausgelöst. Nur in der heutigen Zeit wird an allen Dingen, welche nicht ganz Lupenrein sein sollten, genörgelt was das Zeug hält und wir Lassen uns das auch noch bieten. Was sind wir für Höseler geworden.
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