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Legende: Audio Autos verbannen? Gewerbeverband bezeichnet Vorschlag als «absurd» abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 17.08.2019.
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Basler Verkehrspolitik Rot-Grün will in 30 Jahren nur noch umweltfreundlichen Verkehr

Bis 2050 sollen auf Basler Strassen nur noch umweltfreundliche Verkehrsmittel fahren dürfen. Das fordert die zuständige Grossratskommission in ihrem Bericht zu einer Verkehrsinitiative des Basler Gewerbeverbands.

Ausgangslage sind zwei im März 2017 eingereichte Initiativen des Basler Gewerbeverbands zu Verkehrsthemen. Mit seinen Vorstössen will der Verband das Steuer der rot-grünen Basler Verkehrspolitik namentlich bei der Einschränkung des motorisierten Verkehrs und beim Abbau von Parkplätzen auf öffentlichem Grund herumreissen.

Gegenvorschlag zu Gewerbeverband-Initiativen

Die Basler Regierung lehnt beide Initiativen ab, setzte der Verkehrsinitiative mit dem Titel «Zämme fahre mir besser» aber einen Gegenvorschlag gegenüber. Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (UVEK) folgt in ihren am Freitag veröffentlichten Berichten mit einer knappen Mehrheit der Exekutive. Darüber hinaus will sie den Gegenvorschlag verschärfen.

Augenfälligste Ergänzung ist der Vorschlag, dass auf Kantonsgebiet mit Ausnahme der Hochleistungsstrassen ab 2050 nur noch umweltfreundliche Verkehrsmittel verkehren dürfen. Die links-grüne Kommissionsmehrheit will dies im Umweltschutzgesetz verankern.

Im Gegenzug zeigt sich die Kommissionsmehrheit bereit, auf das heute im Gesetz verankerte Ziel einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs bis 2020 um 10 Prozent zu verzichten. Diesen Verzicht hatte die Regierung in ihren Gegenvorschlagsentwurf eingebracht und stattdessen einen Wachstumsstopp vorgeschlagen.

Gewerbeverband ist empört

Wenig überraschend zeigt sich der Gewerbeverband höchst unerfreut über den Vorschlag der Kommission. In einer Medienmitteilung bezeichnet der Verband der Vorschlag als «absurd».

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Kaiser  (Chriska)
    Ach wie schön! Veloparadies Basel, alle gestylt in Funktionskleidung einer Bekleidungsindustrie, der zweitgrössten Umweltsünder nach derErdoelindustrie. Und Lithiumbatteriebetriebenen Fahrzeuge, zu deren Herstellung riesige Landstriche, Agrarland zerstört wird und Einheimische vertrieben werden, damit wohlhabende Basler sich ein Etikett „Umweltfreundlich“ umhängen können.
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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Gottseidank ist Basel ja nicht auf Touristen, Theater-, Museums- und Messebesucher usw. angewiesen. Und die Mitarbeitenden der Unternehmen auf dem Platz Basel müssen halt ihren bisherigen Wohnort aufgeben und nach Basel zügeln. Und irgendwie können die Waren, die in Basler Geschäften verkauft werden sollen, auch geliefert werden; vermutlich mit Transportvelos... Quo vadis Basilea?
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