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Doppelinterview mit Esther Keller und Matthias Preiswerk
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 10.11.2019.
abspielen. Laufzeit 11:33 Minuten.
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Co-Präsidium bei Sm'Aesch «Plötzlich hatten wir einen Club in den Händen»

Esther Keller und Matthias Preiswerk führen seit diesem Jahr den Volleyballverein Sm'Aesch Pfeffingen. Ein Duo, das harmoniert.

Nach 30 Jahren im Verein hatte er genug: Werner Schmid trat als Präsident von Sm'Aesch Pfeffingen zurück. Der Garagist übergab die Vereinsleitung mit Hilfe von Vorstandsmitglied Bernhard Heusler an Esther Keller und Matthias Preiswerk. «Und plötzlich hatten wir einen Club in den Händen», sagt Kommunikationsberaterin und Politikerin Keller. «Es war nicht so, dass wir vorher monatelang Hand in Hand gearbeitet hätten.»

«Es klappt»

Trotzdem haben sich die beiden Vielbeschäftigten - die sich vorher übrigens nicht gekannt haben - diesen Schritt gut überlegt. Das Co-Präsidium ist ein Ehrenamt, das viel Zeit in Anspruch nimmt. «Ich fluche manchmal, wenn ich um halb acht Uhr in seinem Büro sein muss, weil wir keinen anderen Termin gefunden haben», lacht Keller. Sie erinnert sich an ihr erstes Treffen: «Wir haben uns zwei Stunden getroffen, und auch sehr viel Persönliches ausgetauscht. Danach hatten wir die Sicherheit, dass es klappen wird.»

Bild Portrait
Legende: Matthias Preiswerk und Esther Keller haben für Sm'Aesch Pfeffingen einen Drei-Jahres-Plan entwickelt. Und wollen den Verein in eine erfolgreiche Zukunft führen. smaeschpfeffingen.ch

Klappen soll es deshalb, weil sich beide ihre Stärken und Schwächen bewusst sind. «Esther kann sehr vieles besser als ich. Ich bin ganz ein schlechter Kommunikator», zeigt sich Preiswerk einsichtig und Keller meint: «Ich bin dafür zu geduldig mit den Menschen, wenn es darum geht, auf den Tisch zu klopfen und er ist im Vertragswesen erfahrener.»

Preiswerk und der Sport

«Ich hatte eigentlich überhaupt keine Lust, wieder etwas mit Sport zu tun zu haben», sagt Preiswerk, der Teilhaber einer Basler Privatbank. Und spielt damit auf seine Vergangenheit als EHC-Präsident an. Der Club ging mit ihm als Verwaltungsratspräsident 2014 Konkurs: «Ich habe dabei sehr viel gelernt. Und habe damals eine Medienausbildung gehabt, weil wir viel kritisiert wurden, wie wir den Verein verlassen haben. Einen solchen Shitstorm möchte ich nicht mehr erleben.»

Mit Verstärkungsspielerinnnen zum Erfolg?

Nun investiert Preiswerk trotzdem in den Volleyballverein, «weil der Verein wichtig ist und es Spass macht, ein Team aufzubauen.»

Viel Geld hat der Verein für Verstärkungspielerinnen aus dem Ausland ausgegeben. Acht Ausländerinnen stehen im Kader der Birstalerinnen. Fünf Spielerinnen haben einen Schweizer Pass. «Wenn wir vorne mitspielen wollen, braucht es das», ist Preiswerk überzeugt. Und Keller ergänzt: «Letztes Jahr war die Belastung zu gross. Wir mussten das Kader verbreitern».

Mit diesem Kader will der Verein nach mehreren Vize-Meister-Titeln den ersten Pokal der Vereinsgeschichte ins Baselbiet bringen. «Die Athletinnen haben genug Silber gesehen», meint Preiswerk «und sie haben einen grossen Ehrgeiz, Meister zu werden oder den Cuptitel nach Hause zu bringen».

Der Start in die Saison ist geglückt. Nach sechs Siegen in sechs Spielen steht das Team an der Tabellenspitze der NLA.

(SRF1, Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)

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