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«Eine grosse Herausforderung», sagt Kantonsarzt Thomas Steffen
Aus News-Clip vom 27.02.2020.
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Coronavirus-Infektion in Basel Betroffene Frau arbeitet in Kita - mehrere Kinder in Quarantäne

Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt meldet die erste Coronavirus-Infektion auf seinem Gebiet. Das ist die siebte in der Schweiz. Die betroffene Frau arbeitet in einer Kindertagesstätte. Deshalb sind Abklärungen unter den Kindern nötig. Die Kinder kommen in Quarantäne.

Mehrere Kinder zwei Wochen in Quarantäne

In der Kindertagesstätte, in der sie arbeitet, werden normalerweise rund hundert Kinder betreut. Da Ferien sind, kam nur ein Teil der Kinder mit der Infizierten in Kontakt. Die Kantonsbehörden nahmen Kontakt zu den Eltern auf, damit sie den Vorfall einordnen können und wissen, was zu tun ist, sollten Symptome auftreten. Die Kinder müssen 14 Tage in Quarantäne.

Noch kein Entscheid über Fasnacht

Weiterhin offen bleibt die Frage, ob die Basler Fasnacht stattfinden kann. Die Fälle würden in die Beurteilung der Lage miteinbezogen, sagt der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen. Einen Entscheid wollen die Behörden am Freitag fällen.

Für die beiden Fälle steht die Bestätigung durch das Referenzlabor in Genf noch aus, wie es in einem Communiqué vom Donnerstagabend hiess. Die in Basel wohnhafte Frau wurde im Universitätsspital Basel isoliert. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut.

Patienten geht es Umständen entsprechend gut

Zusätzlich zu diesem Fall meldete Basel-Stadt einen Verdachtsfall. Für einen jungen Mann mit Wohnsitz ausserhalb des Kantons fiel der Test im Universitätsspital positiv aus. Das Gesundheitsdepartement teilte mit, der Mann sei mit der erkrankten Tagesstätten-Betreuerin und weiteren Personen in Mailand gewesen.

SRF Nachrichten, 21 Uhr, sda/eics

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Zsa Zsa Ndra  (Zsa Zsa Ndra)
    Schuldzuweisungen bringt jetzt niemanden weiter. Ich hoffe nur das die Fasnacht abgesagt wird da alle Kantone vertreten sein werden und eine Übertragung und Ausbreitung nicht zu verhindern ist. Das BGA kann Schutzmassnahmen gar nicht verschärfen da alles bereits ausverkauft ist - das macht mir am meisten angst!
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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    unverantwortlich von der Frau, nach ihrer Rückreise aus Italien sich nicht testen zu lassen,
    Wenn sie noch dazu in einer Kita arbeitet. Auch der zweite Verdachtsfall war ja mit ihr in
    Mailand.
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